Überwältigt von der düsteren, herben Schönheit der nordischen Landschaft, zeichnete Mendelssohn-Bartholdy auf der Hebriden-Insel Staffa die ersten Takte seiner Hebriden-Ouvertüre auf. So stellte sich der zentrale thematische Gedanke des Werks in unmittelbarer Konfrontation mit der Landschaft Schottlands ein. Die im Jahre 1833 entstandene Ouvertüre ist die erste, kleinere Reminiszenz an die Schottlandreise des Komponisten im Jahre 1829 – zunächst folgte ihr kein Nachspiel. Erst neun Jahre später vollendete Mendelssohn seine große Schottische Sinfonie, die ebenso aus den Stimmungseindrücken der Schottlandreise entstanden ist. Bei aller Programmatik, die man in diesem klangmalerischen Werk »erhören« kann, erfüllt diese doch nur den Zweck eines lockeren Netzes und gibt einem kleine Anhaltspunkte. Denn tatsächlich ist es so, dass sich der Komponist viele Freiräume erhält, die er allein dem Klang widmet und nicht dem Abbild von etwas Sichtbarem.
Ein Urlaub nach Italien inspirierte Elgar zu seinem Opus 50 In the South, womit ihm sein bis dahin umfangreichstes Orchesterwerk gelungen war. Das Stück ist allerdings eher eine sinfonische Dichtung als eine Konzertouvertüre. Elgar beschrieb seine Arbeit als den Versuch, »die Gedanken und Empfindungen eines schönes Nachmittags im Andorra-Tal einzufangen«.
Felix Mendelssohn Bartholdy: Die Hebriden Ouvertüre h-moll op. 26
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 3 a-moll op. 56 Schottische
Edward Elgar: In the South Konzertouvertüre op. 50
5. Sinfoniekonzert
Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Edward Elgar
Dirigent: Marco Comin
Dauer: 2 Stunden
Überwältigt von der düsteren, herben Schönheit der nordischen Landschaft, zeichnete Mendelssohn-Bartholdy auf der Hebriden-Insel Staffa die ersten Takte seiner Hebriden-Ouvertüre auf. So stellte sich der zentrale thematische Gedanke des Werks in unmittelbarer Konfrontation mit der Landschaft Schottlands ein. Die im Jahre 1833 entstandene Ouvertüre ist die erste, kleinere Reminiszenz an die Schottlandreise des Komponisten im Jahre 1829 – zunächst folgte ihr kein Nachspiel. Erst neun Jahre später vollendete Mendelssohn seine große Schottische Sinfonie, die ebenso aus den Stimmungseindrücken der Schottlandreise entstanden ist. Bei aller Programmatik, die man in diesem klangmalerischen Werk »erhören« kann, erfüllt diese doch nur den Zweck eines lockeren Netzes und gibt einem kleine Anhaltspunkte. Denn tatsächlich ist es so, dass sich der Komponist viele Freiräume erhält, die er allein dem Klang widmet und nicht dem Abbild von etwas Sichtbarem.
Ein Urlaub nach Italien inspirierte Elgar zu seinem Opus 50 In the South, womit ihm sein bis dahin umfangreichstes Orchesterwerk gelungen war. Das Stück ist allerdings eher eine sinfonische Dichtung als eine Konzertouvertüre. Elgar beschrieb seine Arbeit als den Versuch, »die Gedanken und Empfindungen eines schönes Nachmittags im Andorra-Tal einzufangen«.
Felix Mendelssohn Bartholdy: Die Hebriden Ouvertüre h-moll op. 26
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 3 a-moll op. 56 Schottische
Edward Elgar: In the South Konzertouvertüre op. 50