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Der Milchmann © Anna Kusmenko Der Milchmann $copy; Anna Kusmenko

13. Theater-Jugendorchester Projekt: Brundibár © Staatstheater Kassel 13. Theater-Jugendorchester Projekt: Brundibár $copy; Staatstheater Kassel

Der Eismann © Anna Kusmenko Der Eismann $copy; Anna Kusmenko

Polizist © Anna Kusmenko Polizist $copy; Anna Kusmenko

13. Theater-Jugendorchester Projekt: Brundibár

Kinderoper in zwei Akten von Hans Krása
Text: Adolf Hoffmeister
In Kooperation mit dem Sara Nussbaum Zentrum für Jüdisches Leben Kassel
Premiere: 17.06.2017, 19.30 Uhr | Schauspielhaus
Musikalische Leitung: Maria Radzikhovskiy
Inszenierung: Franziska Schumacher
Bühne: Sibylle Pfeiffer
Kostüme: Anna Kusmenko
Trickfilm: Katrin Nicklas
Licht: Brigitta Hüttmann / Sina Hammann
Dramaturgie: Christian Steinbock
Choreinstudierung: Maria Radzikhovskiy
Besetzung

CANTAMUS

Besetzung am 17.06.17, 19.30 Uhr

Musikalische Leitung: Maria Radzikhovskiy
CANTAMUS

Besetzung am 24.06.17, 18.00 Uhr

Musikalische Leitung: Maria Radzikhovskiy
CANTAMUS

Besetzung am 25.06.17, 16.00 Uhr

Musikalische Leitung: Maria Radzikhovskiy
CANTAMUS

Besetzung am 26.06.17, 11.00 Uhr

Musikalische Leitung: Maria Radzikhovskiy
CANTAMUS

Besetzung am 28.06.17, 19.30 Uhr

Musikalische Leitung: Maria Radzikhovskiy
CANTAMUS

Besetzung am 29.06.17, 19.30 Uhr

Musikalische Leitung: Maria Radzikhovskiy
CANTAMUS

Die Geschichte könnte von Erich Kästner sein. Denn sie handelt von traurigen Kindern, und davon, wie Gemeinschaftssinn diese traurigen Kinder zumindest für einige Augenblicke in glückliche verwandelt. Beispielsweise Aninka und Pepiĉek. Die Geschwister wollen für ihre kranke Mutter Milch kaufen, die diese dringend benötigt. Doch der Milchmann ist ein harter Hund. Ohne Geld keine Milch. Als Aninka und ihr Bruder den Leierkastenmann Brundibár dabei beobachten, wie er mit seiner Musik Münzen einsammelt, beschließen sie, es ihm gleich zu tun. Doch niemand ist da, der ihrem Gesang zuhören möchte. Schlimmer noch: Brundibár, der in den Kindern eine Konkurrenz sieht, schickt sie fort. Nun hilft märchenhafte Magie. In der Nacht erscheinen ein Spatz, eine Katze sowie ein Hund und bieten Aninka und Pepiĉek ihre Hilfe an. Am nächsten Morgen werden alle Kinder der Nachbarschaft zusammengetrommelt, gemeinsam vertreiben sie Brundibár. Als dieser versucht, das Geld, das die Kinder nun mit ihrer Musik einnehmen, zu stehlen, wehren ihn diese gemeinsam mit den Tieren ab. Brundibár zieht enttäuscht ab, die Sieger triumphieren.

Hans Krása komponierte die Oper Brundibár auf ein Libretto von Adolf Hoffmeister 1938; drei Jahre später wurde sie in einem jüdischen Kinderheim in Prag uraufgeführt. Nach seiner Deportation in das Konzentrationslager Theresienstadt notierte Krása das Werk erneut, weil er die Partitur nicht mitnehmen konnte. 55 Mal wurde Brundibár in den folgenden Jahren dort gespielt. Sein Schöpfer wurde wie die meisten der Darsteller und Musiker in Auschwitz ermordet. 

DAS THEATER-JUGENDORCHESTER
Bei Brundibár spielt und singt der Kinderchor Cantamus begleitet vom Theater-Jugendorchester (TJO). Das TJO wird jede Spielzeit bei Probespielen neu zusammengestellt und besteht aus Jugendlichen zwischen 12 und 20 Jahren. Es probt unter der Leitung von Maria Radzikhovskiy und mit Unterstützung von Musikern des Staatsorchesters. Für Brundibár ist das Orchester bereits komplett. Wer ein Orchester-Instrument spielt und Interesse hat, bei einem zukünftigen TJO-Projekt dabei zu sein, kann sich gerne unter tjo@staatstheater-kassel.de melden. 

Alle Veranstaltungen zu BRUNDIBÁR:

Ausstellung
»Zeichne, was Du siehst« Helga Weissová, Zeichnungen eines Kindes aus Theresienstadt und »Nur Zeichnungen sind geblieben« (eine Kombination aus den Zeichnungen aus dem Buch "Zeichne, was Du siehst" und den nach dem Krieg entstandenen Bildern aus dem Buch "Künstlerisches Schaffen“).
17. bis 30. Juni, Schauspielfoyer

Dokumentarfilm »Wiedersehen mit Brundibár«
in Anwesenheit von Filmemacher Douglas Wolfsperger und Greta Klingsberg

Holocaust? Nicht schon wieder, das war in der Schule schon oft genug Thema!
So in etwa reagieren Annika, Ikra und David, Mitglieder der Jugendtheatergruppe der Berliner Schaubühne, in Douglas Wolfspergers Dokumentarfilm, als klar wird, dass als nächstes die Kinderoper „Brundibár“ gespielt werden soll. Und tatsächlich sind die Hintergründe um „Brundibár“, uraufgeführt im Ghetto Theresienstadt, missbraucht von den Nazis, um der Welt gegenüber die Zustände im KZ zu verschleiern, keine leichte Kost. Als die Jugendlichen nach Theresienstadt reisen, geraten sie dort aber doch langsam in den Sog der Geschichte, die sie bisher so herzlich wenig interessierte. Das liegt nicht zuletzt an ihrer Mitreisenden Greta Klingsberg, einer charismatischen alten Dame aus Israel, die eine der wenigen Überlebenden der Originalbesetzung von „Brundibár“ ist und den Jugendlichen die Scheu vor den Schrecken der Vergangenheit nimmt. Schnell wird klar, dass sie mehr verbindet, als ihnen bewusst war.
Weitere Infos und den Trailer zum Film gibt es unter www.brundibar-derfilm.de
Filmmatinee: Sonntag,18. Juni, 12 Uhr,  Filmladen, Goethestraße

Kammermusikabend »Abendphantasie«
mit Werken der »Theresienstädter Komponisten« Hans Krása, Victor Ullmann und Pavel Hass. Mit: Razvan Hamza, Violine, Eugene Lifschitz, Cello
Ulrike Schneider,
Mezzosopran, Daniel Holzhauser, Bariton,  Giulia Glennon, Klavier
Montag, 26. Juni, 19.30 , Opernfoyer

 

Vorstellungen
17.06.17, 19.30 Tickets
24.06.17, 18.00 Tickets
25.06.17, 16.00 Tickets
26.06.17, 11.00 Tickets
28.06.17, 19.30 Tickets
29.06.17, 19.30 Tickets

Staatstheater Kassel, Friedrichsplatz 15, KasselHessen0561/1094222
Schauspielhaus
Schauspielhaus
Schauspielhaus
Schauspielhaus
Schauspielhaus
Schauspielhaus