Sieben Sätze, sieben Planeten – Aufbau und Reihenfolge der zwischen 1914 und 1916 entstandenen Programmmusik für großes Sinfonieorchester gaben der Hörwelt Rätsel auf. Gustav Holst eröffnet sein planetarisches Werk mit »Mars, the Bringer of War« und widmet sich dann der Reihe nach von Merkur bis Neptun den damals bekannten Planeten des Sonnensystems, wobei er die Erde ausließ. Da Pluto erst im Jahr 1930 entdeckt wurde, überrascht sein Fehlen nicht; dass Holst den Planeten Mars an den Anfang stellte zeigt jedoch, dass er bewusst nicht nach astronomischen Gesichtspunkten vorging.
Schon in Jugendzeiten hatte sich Holst erstmals mit dem Buch Was ist ein Horoskop? von Alan Leo befasst und sich in die Zuordnung menschlicher Charaktermerkmale zu den Geburtszeitpunkten im Zeichen bestimmter Planeten vertieft. So zeichnet jeder Satz der Orchestersuite in einem Stimmungsbild die Merkmale der römischen Gottheit nach, die für die Benennung der Planeten Pate stand, und charakterisiert zugleich die Eigenschaften, die den unter Einfluss des Planeten Geborenen zugesprochen werden.
Gustav Holst: Die Planeten op. 32
3. Sonntagskonzert
Gustav Holst DIE PLANETEN
Dirigent: Alexander Hannemann
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten
Sieben Sätze, sieben Planeten – Aufbau und Reihenfolge der zwischen 1914 und 1916 entstandenen Programmmusik für großes Sinfonieorchester gaben der Hörwelt Rätsel auf. Gustav Holst eröffnet sein planetarisches Werk mit »Mars, the Bringer of War« und widmet sich dann der Reihe nach von Merkur bis Neptun den damals bekannten Planeten des Sonnensystems, wobei er die Erde ausließ. Da Pluto erst im Jahr 1930 entdeckt wurde, überrascht sein Fehlen nicht; dass Holst den Planeten Mars an den Anfang stellte zeigt jedoch, dass er bewusst nicht nach astronomischen Gesichtspunkten vorging.
Schon in Jugendzeiten hatte sich Holst erstmals mit dem Buch Was ist ein Horoskop? von Alan Leo befasst und sich in die Zuordnung menschlicher Charaktermerkmale zu den Geburtszeitpunkten im Zeichen bestimmter Planeten vertieft. So zeichnet jeder Satz der Orchestersuite in einem Stimmungsbild die Merkmale der römischen Gottheit nach, die für die Benennung der Planeten Pate stand, und charakterisiert zugleich die Eigenschaften, die den unter Einfluss des Planeten Geborenen zugesprochen werden.
Gustav Holst: Die Planeten op. 32