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Benjamin Schmid, Violine © Julia Weseley Benjamin Schmid, Violine $copy; Julia Weseley

Michal Nesterowicz, Dirigent © Michal Nesterowicz, Dirigent $copy;

4. Sinfoniekonzert

Werke von Dvořák und Tschaikowsky

Antonín Dvořák einziges Violinkonzert ist mittlerweile ein Klassiker des Violinrepertoires. Es entstand auf Anregung seines Verlegers Franz Simrock, der ihn fragte: »Wollen Sie mir nicht ein Violinkonzert scheiben? Recht originell, kantilenenreich und für gute Geiger? Bitte ein Wort!«. Inspiration erhielt Dvořák zudem von Joseph Joachim, dem wichtigsten deutschen Geiger der Epoche. Das Konzert entstand 1879–80, zeitgleich mit der 6. Sinfonie. Beide gelten als Hauptwerke seiner »Slawischen Periode«. 
Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. So lässt sich Tschaikowskys Stimmung beschreiben, als ihm sein Lehrer Anton Rubinstein den Auftrag gibt, seine erste Sinfonie zu schreiben. Der 24-Jährige macht sich mit hellem Eifer an sein Opus 13, bricht aber bald zusammen. »Ich bin nutzlos, ich bin eine Null«, sagt er sich in selbstzerstörerischer Weise. Trotz solcher schweren Zweifel vervollständigt er die Sinfonie und benennt sie Winterträume. Ein Werk voller Stimmungsbilder, immer noch zu selten gespielt im Konzertsaal.

Antonín Dvořák: Violinkonzert a-Moll op. 53
Peter I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 1 g-Moll op. 13 Winterträume

Aufführung
08.01.18, 20.00
Staatstheater Kassel, Friedrichsplatz 15, KasselHessen0561/1094222
Stadthalle