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Trio Erato
von links: Rüdiger Spuck, Hellmuth Vivell, Dorothea Brenner © Trio Erato
von links: Rüdiger Spuck, Hellmuth Vivell, Dorothea Brenner $copy;

8. Kammerkonzert

Werke von Mozart, Schumann und Ravel
Trio Erato
Dauer: 1 Stunde 45 Minuten

Der Abend mit dem Trio Erato steht ganz im Zeichen der Klaviertrios: von der klassischen Form bei Mozart, wo sich die Gattung gerade von der frühklassischen Klaviersonate – ihrem eigentlichen Vorläufer – gelöst hatte, über das von innerer Unruhe bestimmte Opus 110 aus dem Spätwerk Robert Schumanns, bis hin zu Ravels einzigem Klaviertrio, das 1914 seinen ersten reifen und abgeklärten Beitrag zur Kammermusik darstellte.
Mozarts Trio in E-Dur entstand 1788 in direkter Nachbarschaft zu seinen drei großen letzten Sinfonien, und war für den Mozart-Forscher Alfred Einstein die Krone von Mozarts Schaffen in dieser Gattung. Das Werk verbindet mit fast noch größerer Überzeugungskraft als sein Vorgänger (das Trio in B-Dur) die Elemente des Kammermusikalischen mit denen des Konzertanten, zudem in einer für Mozart sehr ungewohnten und daher besonders reizvollen Tonart.

Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviertrio E-Dur KV 542
Robert Schumann: Klaviertrio Nr. 3 g-moll op. 110
Maurice Ravel: Trio pour Piano, Violon et Violoncelle

 

Aufführung
30.04.12, 20.00

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