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8. Kammerkonzert

Werke von Beethoven, Schumann und Brahms

Bereits 2016 gaben Solo-Cellist Eugene Lifschitz und der italienische Pianist Alessandro Deljavan ein umjubeltes Kammerkonzert im Opernfoyer. Nun gestalten sie wieder ein wunderschönes Programm: Zu Beginn stehen Beethovens Variationen über das Zauberflöten-Duett »Bei Männern welche Liebe fühlen« von Papageno und Papagena. Mit der Aneignung dieses Mozart-Hits zeigte der junge aufstrebende Pianist und Komponist der Wiener Gesellschaft seine Kunstfertigkeit.
Robert Schumann lag besonders an der Reinheit und Klarheit des musikalischen Ausdrucks. Seine Fünf Stücke im Volkston op. 102 sind jedes für sich ein kleines Meisterwerk, von klar prononciertem Charakter und großer Eindringlichkeit. 
Johannes Brahms studierte intensiv Beethovens Tonsprache, insbesondere die der Cellosonaten. Mit seiner e-Moll-Sonate op. 38 schuf er sein erstes eigenes Werk dieser Gattung, beeindruckend im Zusammenklang der Instrumente und von romantischer Melancholie durchzogen.

Ludwig van Beethoven: Sieben Variationen über »Bei Männern welche Liebe fühlen« WoO 46
Robert Schumann: Fünf Stücke im Volkston op. 102
Johannes Brahms: Sonate e-Moll für Violoncello und Klavier op. 38

Aufführung
28.05.18, 19.30
Staatstheater Kassel, Friedrichsplatz 15, KasselHessen0561/1094222
Opernfoyer