© N. Klinger © N. Klinger

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Ablauf einer Hauptprobe

25. Januar 2011: Orchesterhauptprobe OTELLO im Opernhaus.

Es wird ernst, denn jetzt soll alles so funktionieren wie später bei den Vorstellungen. Das Orchester unter der Leitung von Marco Comin, die Solisten, Chöre und Statisten – sie alle haben den szenischen Ablauf zwar in den »Bühnenorchesterproben« (BOs) schon zusammen geprobt, allerdings immer nur Ausschnitte aus der gesamten Oper und ohne Originalkostüme und –maske. Bei der HP II, dem ersten »echten« Durchlauf, kommt nun alles zusammen und kaum jemand denkt dann noch daran, was für ein hochkomplexes logistisches Unterfangen die Entstehung einer solchen Produktion ist

Allein auf der Bühne wirken 172 Menschen mit. Aber auch hinter den Kulissen wird hochkonzentriert daran gearbeitet, die künstlerischen Ideen von Regisseur Volker Schmalöer, Bühnenbildner Daniel Roskamp und Kostümbildnerin Sabine Böing bestmöglich umzusetzen.

Anhand dieses einen Probentages wollen wir einmal darstellen, welche Menschen hinter den Kulissen daran mitwirken, dass eine neue Opernproduktion über die Bühne gehen kann. Dazu gehört perfekte Organisation und viel Disziplin. Und, auch als »Hintergrund-Mitarbeiter«, viel Liebe zum Theater. Oder wie Theaterobermeister Andreas Lang, nach seiner Arbeit befragt, sagt:

»Unser Antrieb ist eine gelungene Vorstellung und der tosende Applaus!«

Kostümabteilung

Ab 7 Uhr werden in der  Herren- und Damenschneiderei die letzten Fertigstellungen oder Änderungen aus der HPI.gemacht. In der Schuhmacherei gibt es letzte Änderungen nach den Wünschen der Kostümbildnerin, Anproben mit der Zweitbesetzung, dann werden für etwa 60 Personen Schuhe in den Garderoben bereitgestellt, pro Person sind es mehrere Schuhe, da Kostümwechsel je Akt.

Um 9.30 Uhr räumt Kostümassistentin Ursula Kriegel Probenkostüme aus den Garderoben, ab 10.30 Uhr aktualisiert sie die Kostümlisten, die sie zur HP I verfasst hatte.

Ab 14.30 richten die Ankleiderinnen und Ankleider Carola Meise, Judith Berens, Andrea Daube, Kristina Kovacs, Annegrit Löper, Aleksandra Stepanovi, Susanne Schaaf-Hanisch, Laszlo Verhas und Annelie Wieder die Kostüme in den einzelnen Garderoben her. Um 15 Uhr bespricht Kostümassistentin U.Kriegel mit den Ankleidern noch einzelne Änderungen.

Ab 17.30 Uhr helfen die AnkleiderInnen den 9 Solisten, 60 Choristen, 25 Kinderchor-Mitgliedern und 10 Statisten beim Ein- und Umkleiden. Insgesamt gibt es ca.395 Kostüme.

Ab 19 Uhr verfolgen die Leiterin der Kostümabteilung Evelyn Schönwald, Gewandmeister Michael Lehmann und Sonja Huther, Schuhmacherin Evelyn Almeroth sowie Kostümassistentin Ursula Kriegel im Zuschauerraum die Probe. In der Probenpause Besprechung. U.Kriegel macht einen erneuten Rundgang zu den AnkleiderInnen.

Zum Probenende gegen 23 Uhr gibt es eine weitere Besprechung, anschließend räumen die Ankleider alle Kostüme in Fundusräume und sortieren alle zu waschenden Kostümteile für die Wäscherei, Susanne Schlegel, aus.

Bühnentechnik Oper

Um 8 Uhr beginnt der Rückbau von der Probe am Vorabend, alle Wände des Bühnenbildes müssen ausgerichtet werden, danach werden alle Funktionen der zu bewegenden Teile geprüft und einmal durchgefahren (maschinell wie manuell), alle Feuerrinnen und Wannen geprüft, benötigte Löschmittel (für den Notfall) in Bereitschaft gebracht, Aufgänge, Abgänge und Geländer auf sicheren Halt geprüft.

Von 12.30 bis 13 Uhr wird die Bühne dunkel und es wird geleuchtet, von hinten nach vorne, 4., 3., 2., 1. Akt, da man so vor der Probe nicht noch mal umbauen muss. Um 14 Uhr beginnt die Spätschicht ihre Arbeit, gegen 18 Uhr gibt es einen Soundcheck.

Ab 19 Uhr leiten der Theaterobermeister Andreas Lang und der betreuende Bühnenmeister Andy Hofmann die Verwandlungen (offen sichtbar) und die Umbauten. Die Seitenmeister Robert Lange und Manfred Eberhardt sind für Mitarbeiter der jeweiligen Seiten verantwortlich und weisen den Kollegen die bestimmten Abläufe zu. Hängemeister Franco Alescio ist für alles, was von oben kommt, zuständig. Die Bühnenhandwerker Jürgen Brenner, Armin Homburg, Oliver Schramm, Frank Hofmann, Dirk Eberhardt, Uwe Rühl, Oliver Hübner, Thomas Mohr und Peter Bindbeutel führen alle dekorationstechnischen Arbeiten aus, Thomas Haesler (Untermaschinerie) und Marc Brede (Obermaschinerie) sind für alle maschinellen Fahrten sowie den Nebel verantwortlich.

Nach 23 Uhr sichert die Technik den Orchestergraben gegen Absturz, schließt die Eisernen Vorhänge. Zuletzt schließt der Bühnenmeister den Haupteisernen Vorhang und macht das Licht aus.

Transportabteilung

ist in die HP II nicht eingebunden, weil sie das Bühnenbild Otello bereits zur Technischen Einrichtung ins Opernhaus transportiert hat. Dabei war die Abteilung mit zwei Lkw zwei Tage beschäftigt. Seitdem wird das Bühnenbild im Haus am Friedrichsplatz gelagert.

Beleuchtung

Ab 8 Uhr kümmern sich Manfred Deichsel und Kurt Siegmann um Aufbau, Reparaturen, Beleuchtungskorrekturen.

Um 13 Uhr ist Beleuchtungsprobe mit Beleuchtungsstatisten anhand der Kritikliste der Regieassistentin. Otello (hier ein Statist mit dunkel geschminktem Gesicht) bekommt z.B. ein wenig mehr Licht oder der Lichtkegel wird erweitert und die Zeiten der ein oder anderen Lichtstimmung ändern sich etwas.

Um 14 Uhr kommt die »Spätschicht« dazu. Michael Wolfram ist Stellwerker und bedient das Lichtpult. Frank Zmrhal, Bühnenbeleuchter, arbeitet in bis zu 25 Metern Höhe über der Bühne und bedient die Scheinwerfer über dem Zuschauerraum. Sven Bastigkeit und Peter Weinrich kümmern sich u.a. um die Projektoren, die eine Besonderheit beim Bühnenbild von »Otello« darstellen. Stefanie Dühr arbeitet auf der Portalbrücke. Beleuchtungsmeister und Lichtdesigner Albert Geisel, verantwortlich für die künstlerische Umsetzung in Zusammenarbeit mit Regie und Ausstattung, sitzt beim künstlerischen Leitungsteam am Regiepult.

Inspizientin

Eugenia Jurriens, koordiniert alle technischen Vorgänge hinter der Bühne. 13 Uhr Beleuchtungsprobe: neuen Lichtstimmungen und -zeiten werden geprobt und E.Jurriens überträgt die Ergebnisse in den Produktionszeitplan für spätere Aufrufe. Ein Radiergummi darf nicht fehlen!

Um 18.30 Uhr startet sie vom Inspizientenpult aus den ersten Durchruf durchs Haus mit dem Hinweis, dass in 30 Minuten die Hauptprobe beginnt. Anschließend fragt sie nach, ob alle Abteilungen pünktlich fertig werden. Letzte Kontrolle der Bühne: funktionieren alle Lichtzeichen für die Auftritte? Ist alles für den Anfang eingerichtet?

Um 18.55 Uhr ruft die Inspizientin alle Beteiligten. Dann: Blick auf die Bühne: ist Jago da, Montano, Rodrigo, Cassio, Otello hinter der Wand, die Fackelträger? Dann Achtung, es geht los! Saal dunkel, Musik beginnt, Vorhang hoch: Probe läuft! Lichtstimmungen werden gegeben, Feuer gezündet, Wände auf und zu gefahren. Ab 23 Uhr nach der Probe bespricht sie mit der Regieassistentin noch ein paar Kritikpunkte – in der Kantine bei einem Gläschen Wein.

Statisterie

Ab 12 Uhr ist Statistenleiter Rolf Wieland wegen der Einteilung der Statis-ten und der Beleuchtungsprobe im Haus. Vor Beginn und während der HP II kümmern sich Bettina Scholz und Renate Pätsch zusammen mit der Leiterin des Kinderchores CANTAMUS Merle Clasen um Betreuung der Kinder.

Regieassistentin

von 13 bis 17.30 Uhr macht Lisa Marie Küssner Beleuchtungskorrekturen gemeinsam mit dem Regisseur, der Inspizientin und dem Bühnenbildner sowie der Beleuchtungsstatisterie: In der vorausgegangenen Klavierhauptprobe war erstmals das Licht im Ablauf begutachtet worden, das nun an einigen Stellen noch optimiert wird. Danach steht eine  Runde zu den Darstellern, Chor und Statisterie an: Letzte Dinge mit den Solisten klären, noch mal Änderungen in Erinnerung rufen, Aufgaben kranker Chormitglieder umverteilen, die abendliche Aufstellung von Statisten und Kinderchor vornehmen. Während der Probe sitzt sie mit dem Regisseur am Regiepult, schreibt Kritik mit. In der Pause Besprechung mit Kinderchor und Statisterie, die im zweiten Teil des Abends nicht beschäftig sind. Nach der Probe mit Chor und Solisten zur Kritik im Zuschauerraum. Dort wird dann in der großen Runde alles besprochen, was nicht oder sogar besonders gut funktioniert hat, welche der verabredeten (Re-)Aktionen noch intensiviert, vergrößert, verkleinert oder ganz zurückgenommen werden sollen.

Tonabteilung

Von 14 bis 23 Uhr. Jürgen Köhler (ab 19 Uhr zusammen mit Sven Krause) baut die Lautsprecher und Bildschirmmonitore für die Sänger hinter und neben der Bühne auf. Während der Probe ab 19 Uhr ist J.Köhler am Mischpult für Bühnenmusik-Zuspieler und Orchesterübertragung zur Bühne zuständig und Sven Krause für Audiomitschnitte. Sascha Kömling baut Mikrofone und Kamera für Ton- und Videomitschnitte auf und kümmert sich um die Kameraführung. Tonmeister Karl-Walter Heyer obliegt die Organisiation und die Beurteilung des Klanges der Zuspiele und der Aufnahmen.

Haus- und Betriebstechnik

Von 15 bis 23 Uhr kümmern sich Jessica Siebert und Axel Holzapfel u.a. um die Klimaanlage und die sicherheitstechnischen Anlagen (Notstromgenerator, Notlicht, Brandmeldeanlage usw.) sowie eine störungsfreie Aufführung im Bereich der Bühnentechnik.

Die Beleuchtung in der Foyers und Zuschauerräumen wird kontrolliert und ggf. erneuert. Die Zuschauerbereiche werden begangen und die Heizung, Lüftung und Bestuhlung kontrolliert.

Auch in den Abendstunden fallen Reparaturen an, die möglichst sofort erledigt werden. Das sind z.B. defekte Türen, verstopfte WC, defekte Funkgeräte usw.

An diesem Abend fand eine Personenrettung aus dem Lastenaufzug der Bühne statt. Dieser Aufzug blieb zwischen zwei Etagen stecken. J.Siebert fuhr den Aufzug per Handsteuerung in die nächste Etage, und befreite die Personen.

Requisite

Ab 16 Uhr bereiten Requisitenmeister Udo Heidemann und Requisiteur Jens Römer alles für die Probe vor: Möhren schrubben und Brot aufbacken, beides in Seesäcke füllen. Pyrotechnik präparieren: Brandschienen mit Brandpaste füllen, elektrische Zünder verkabeln, Löschwasser bereitstellen, Fackeln vorbereiten, Handrequisiten verteilen. Während der Probe: Fackeln den Statisten aushändigen, auf Ansage der Inspizientin Feuer zünden. In der Pause: Löschwasser leeren, Requisiten für den 3. und 4. Akt bereitstellen.

Chor + Extrachor

Um 17 Uhr ziehen sich die 62 Mitglieder des Opern- und des Extrachores sowie 25 Kinder vom Kinderchor CANTAMUS um und begeben sich anschließend in die Maske. Nach der Probe Kritik von Regie und Musikalischer Leitung, anschließend Abschminken. Chordirektor Marco Zeiser-Celesti kontrolliert vor Probenbeginn, ob alles funktioniert (z.B. Monitore für die Chorsänger). Die Probe beobachtet er vom Zuschauerraum aus und hält sich für Fragen zur Verfügung, anschließend Kritik (d.h. Rückmeldungen) von Volker Schmalöer und Marco Comin.

Maske

Ab 17 Uhr werden die Schminkplätze hergerichtet und alles vorbereitet (Ondulierei--- sen anheizen, u.a. für »Otellos« Locken, Abstifteln der Perücken von Holz- oder Gipsköpfen etc.)

Von 17.30 bis 18.10 Uhr kommt Ricardo Tamura zum Haare brennen. Weil er außerdem das aufwendigste Make up benötigt, ist Monika Köhler als Maskenbildnerin hauptsächlich für ihn eingeteilt. Um 18.10 Uhr kommt Espen Fegran in die Herren-Solo-Maske, um 18.30 Uhr wird dann Ricardo Tamura geschminkt.

Weil kurzfristig beschlossen worden ist, dass Tamura krause Locken bekommen soll, ist Christine Helmreich zusätzlich für die anderen Solisten eingeteilt. Ab 18.15 Uhr schminkt sie Johannes An, der heute Abend als »Cassio« dabei ist, anschließend Janos Ocsovai und Krzysztof Borysiewicz.

In der Maske der Solistinnen kümmert sich Karin Edel ab 17.45 Uhr zuerst um Inna Kalinina, die heutige »Emilia«. Um 18.20 Uhr folgt Nina Bernsteiner, die heute »Desdemona« singt.

Susann Füllhase, Lena Kostka, Yvonne Kirsch und Lydia Köper kümmern sich von 17.30 Uhr bis 18.45 Uhr im 15-Minuten Takt um die Mitglieder des Extrachors; Sarah Manier und Judith Zimmerman schminken und frisieren im 5-Minuten-Takt die Herren des Opernchors, Regina Held und Kathrin Geske im 10-Minuten Takt die Damen des Opernchors.

Ab 18.30 Uhr gestaltet L.Köper die blutigen Oberkörper der Herrenstatisterie mit angedicktem Rote-Beete-Saft in der Dusche.

Ab 18 Uhr macht Chefmaskenbildnerin Helga Hurler einen Rundgang durch alle sechs Schminkräume und überprüft Schmink- und Frisierarbeiten. Während der Probe überprüft sie die Maskenarbeiten vom Zuschauerraum aus, nimmt Rück-meldungen von der Kostümbildnerin und vom Regisseur entgegen und fertigt entsprechende Notizen an – z.B. sind die neuen Locken und die hellere Hautfarbe des »Otellos« gut und sollen so bleiben. In der Pause erneuter Rundgang durch die Schminkräume und (kurze) Rückmeldungen zur Maskenarbeit, im Damensolo z.B. soll die Frisur der »Emilia« kleiner gestaltet werden. Ausführliche Besprechung mit den Maskenbildnern nach Möglichkeit am nächsten Morgen, weil dann alle Mitarbeiter frisch und ausgeruht sind!

Auch während der Probe haben die Maskenbildner buchstäblich »alle Hände voll zu tun«: Während der Chor zu Beginn (türkisch-)muslimisch aussieht, sollen die Sänger später wie Politiker und Politikergattinnen aussehen. Vor allem bei den Damen ist hier viel zu tun: Zuerst sollen es schlichte 60er-Jahre-Frisuren sein, später dann etwas aufwendigere wie für einen Empfang.

Am Ende der Probe kommen alle Darsteller in die Maskenräume gestürmt, weil jeder als erster fertig sein will.

Orchester

Ab 18 Uhr spielen sich bereits die Holzbläser ein, ab 18.15 Uhr proben die Kontrabässe ihren komplizierten »Otello«-Part und die Harfenistin stimmt aufwendig ihr Instrument.

Ab 18.45 Uhr sind 65 Orchestermusiker im Orchestergraben. Um 19.00 Uhr gibt Marco Comin das Zeichen – die Ouvertüre beginnt. Studienleiterin Giulia Glennon und der zweite Kapellmeister Alexander Hannemann, der später auch selbst Otello-Vorstellungen dirigieren wird, sitzen im Zuschauerraum, um z.B. die Balance von Orchester und Solisten zu überprüfen und Marco Comin Rückmeldungen geben zu können. Orchestermanagerin Insa Pijanka ist fürs Krisenmanagment zuständig, falls z.B. ein Musiker plötzlich erkrankt und Ersatz nötig ist. Während der Probe ist sie im Zuschauerraum und hält sich für Rückfragen und Notfälle bereit. Die Orchesterwarte haben bereits zur »Kostprobe« am 24.1. alles Notwendige im Orchestergraben aufgebaut. Etwa 2 bis 3 Stunden sind nötig, um den Graben herzurichten. Mindestens ein Orchesterwart ist während der gesamten Probe im Haus, falls z.B. Pultleuchten im Graben ausfallen, Noten fehlen, ein Stuhl oder Pult kaputt geht etc.

souffleuse

Ab 18.15 Uhr hält sich Ursula Brehm-Rogler bereit für den Fall, dass es Textänderungen geben sollte oder ein Sänger sich unwohl fühlt und besondere Unterstützung braucht. Der Zugang zum Souffleurkasten führt durch den Orchestergraben; den Kasten selbst erkennt man nur als kleine Erhebung zwischen Dirigent und Geröll – das Schaumstoff-»Geröll« landet auch mal im Kasten bei U.Brehm-Rogler. Es gilt hier »immer auf dem Schuss sein, besonders bei fremdsprachigen Opern«, den Text mitlesen und genau die Sänger beobachten. Gab es besondere Texthänger bei der HP II? So etwas wird nicht verraten. »Das ist wie beim Arzt, da muss man Vertrauen haben können.«

Operndramaturgie und Fotograf

Um 18.30 Uhr besprechen Dramaturgin Ursula Benzing und Fotograf Nils Klinger Motive und Doppelbesetzungen.

Während der Probe ab 19 Uhr liest Heiko Schmelz die Noten mit und ruft am Rechner die entsprechende Übertitelung als Powerpoint- Darstellung auf. Dramaturgieassistentin Hildegard Turba kontrolliert die Übertitel inhaltlich, Ursula Benzing kontrolliert sie auch musikalisch und verfolgt die Probe im Hinblick auf Inszenierungskritik. N.Klinger fotografiert während der gesamten Probe.

In der Proben-Pause um 20.10 Uhr und nach der Probe um 21.50 Uhr Besprechungen und Übertitel-Korrekturen.

Um 22 Uhr verständigt sich U.Benzing mit Regisseur, Bühnenbildner und Kostümbildnerin über die Inszenierungskritik und Details wegen der Solisten. H.Turba kümmert sich um die Weitergabe der Übertitel-Korrekturen und die Eingabe in die Folien.

Von 23 Uhr bis 0.45 Uhr besprechen U.Benzing und H.Turba mit dem Fotograf die Auswahl der Fotos. Bis 1.45 Uhr bearbeitet N.Klinger die ausgewählten Motive (Kontrast, Helligkeit, Retusche) und stellt die druckfertigen Daten für die Grafik- und Presseabteilung bereit.

 

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit gesammelt von Juliane Clobes, Pressereferentin, und  Isabelle Winter, Grafikern

Nicht erwähnt sind die vielen Assistenten, Hospitanten und Praktikanten sowie Mitarbeiter, die bei der Probe mitgeholfen oder zumindest zugeschaut haben.

Aus Theatermagazin 28, März bis Mai 2011