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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

 

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen  (AGB) des Staatstheaters Kassel regeln die rechtlichen Beziehungen zwischen den Theaterbesuchern und dem Staatstheater Kassel.


Kartenverkauf und Reservierungen
 


Durch Erwerb einer Eintrittskarte kommen Vertragsbeziehungen ausschließlich zwischen dem Erwerber bzw. Inhaber der Eintrittskarte und dem Staatstheater Kassel bzw. dem jeweiligen Veranstalter zustande. Alle Ansprüche, welche den Vertrag über den Veranstaltungsbesuch betreffen, etwa die Art und Weise der Durchführung einer Veranstaltung, die Preisgestaltung oder eine mögliche Absage, sind an das Staatstheater Kassel in Kassel bzw. den Veranstalter zu richten.

Eintrittskarten können nicht zurückgegeben werden. Bei Kauf einer Eintrittskarte ist diese und das Wechselgeld sofort zu überprüfen. Spätere Reklamationen können nicht anerkannt werden.
Bei einem Ausfall oder Abbruch der Vorstellung vor der Pause hat der Eintrittskartenerwerber die Wahl, eine angebotene Ersatzvorstellung zu besuchen oder bis 14 Tage nach Vorstellungsausfall die Karten zu tauschen bzw. die Rückzahlung des Eintrittsgeldes zu verlangen.

Die personenbezogenen Daten der Eintrittskartenkäufer werden unter Einhaltung des Datenschutzrechtes in dem für die Durchführung des Vertrages erforderlichen Umfang im automatisierten Verfahren erhoben, bearbeitet und genutzt. Das Staatstheater Kassel ist berechtigt, die Daten an natürliche oder juristische Personen weiterzugeben, die den Vertrag über den Veranstaltungsbesuch durchführen und die das Staatstheater Kassel mit dem Kartenvertrieb beauftragt haben. Der Käufer einer Eintrittskarte willigt mit dem Kauf hierin ein.

Für Streitigkeiten hinsichtlich des Kaufes bzw. der Vermittlung von Eintrittskarten-käufen ist Kassel als Gerichtsstand vereinbart. Erfüllungsort für die Zurverfügungstellung der bestellten Eintrittskarten ist Kassel.

Übersendet das Staatstheater Kassel dem Käufer Eintrittskarten, so trägt der Käufer das Versandrisiko. Das Staatstheater Kassel ist weder in diesem Fall, noch wenn der Eintrittskarteninhaber eine Eintrittskarte verliert, verpflichtet, Ersatz zu leisten.

Schadenersatzansprüche wegen Sach- und Körperschäden sowie Ansprüche wegen Verletzung vertraglicher Verpflichtungen sind ausgeschlossen, sofern das Staats-theater Kassel bzw. der Veranstalter nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt hat. Das Staatstheater Kassel bzw. der Veranstalter übernimmt keine Haftung für mitgeführte Gegenstände.
Gefährliche Gegenstände wie Glasbehälter, pyrotechnische Artikel, Fackeln, Waffen aller Art sowie Gegenstände, die sich als Wurfgeschosse verwenden lassen (insbesondere Flaschen und Dosen) dürfen bei keiner Veranstaltung mitgebracht werden.
Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Staatstheaters Kassel. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Kassel.

Vorverkauf – Allgemeine Regelungen



Eintrittskartenpreise

Eintrittskartenpreise werden durch Aushang in den Spielstätten, an der Theaterkasse und durch Veröffentlichung in den Informationsbroschüren zur Spielzeit bekannt gegeben. Für Sonderveranstaltungen (Märchenvorstellungen, Musical usw.) und Gastspiele können besondere Regelungen getroffen werden.

Ermäßigungen

Kinder bis einschließlich 13 Jahren, Menschen in Ausbildung sowie im Freiwilligen Wehrdienst bzw. Freiwilligen Sozialen Jahr und im Bundesfreiwilligendienst bis einschließlich 29 Jahren, Menschen mit Schwerbehinderung und Menschen, die Leistungen nach SGB II oder SGB XII beziehen erhalten gegen Vorlage des entsprechenden amtlichen Ausweises bzw. Nachweises beim Kartenkauf in der Regel Eintrittskarten mit einer Ermäßigung gegenüber dem Kassenpreis von ca. 40% auf den Normalpreis. Die Begleitung eines Schwerbehinderten erhält ebenfalls eine Ermäßigung von 40%, wenn ihre Hilfe im Ausweis amtlich bescheinigt ist.

Ermäßigungen können vom Staatstheater Kassel jederzeit geändert werden. Ausgenommen von den Ermäßigungen sind Gastspiele und Sonderveranstaltungen. Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer bleiben denjenigen Schwerbehinderten vorbehalten, die infolge ihrer Behinderung den Rollstuhl während der Aufführung nicht verlassen können. Eine Kombination mehrerer Ermäßigungen ist nicht möglich. Die Ermäßigungen beziehen sich nicht auf die im Tageskassenpreis enthaltenen Gebühren.

Ermäßigte Eintrittskarten sind nur gültig in Verbindung mit einem zur Ermäßigung berechtigenden Ausweis. Dieser ist nach Aufforderung am Einlass vorzuzeigen. Im Falle einer zu Unrecht gewährten Ermäßigung kann das Staatstheater Kassel die Zahlung des Differenzbetrages verlangen.

Vorverkaufsbeginn

Der Vorverkauf beginnt in der Regel zwei Monate vor der jeweiligen Vorstellung. Für einzelne Produktionen kann es einen vorgezogenen Vorverkaufsbeginn geben. Abonnenten und Theatercard-Inhaber können 2 Arbeitstage vor offiziellem Vorverkaufsbeginn ihre Karten erwerben.

Kartenverlust und Ersatzkarten

Bei Verlust einer Eintrittskarte kann dem Besucher eine Ersatzkarte ausgestellt werden, wenn er nachweist oder glaubhaft macht, welche Eintrittskarte erworben wurde. Der Inhaber einer Originaleintrittskarte hat den Vorrang vor dem Besitzer der Ersatzeintrittskarte. Das Staatstheater Kassel ist hierbei nicht verpflichtet, nachzuprüfen, ob der Inhaber der Originaleintrittskarte diese rechtmäßig besitzt. Der Besitzer der Ersatzeintrittskarte hat weder Anspruch auf Zuweisung eines anderen Platzes noch auf Rückerstattung des Kaufpreises.

Telefonische Kartenbestellung und telefonischer Kartenkauf

Telefonische Eintrittskartenreservierungen gelten als vorläufige Reservierungen. Sie werden erst mit Bezahlung verbindlich. Bei der Zusage der vorläufigen Reservierung wird in der Regel eine Frist zur Bezahlung mitgeteilt. Wird keine anders lautende Frist mitgeteilt, gelten Reservierungen bis max. 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Bei Nichteinhaltung dieser Frist behält sich das Staatstheater Kassel das Recht vor, anderweitig über die Eintrittskarten zu verfügen.

Schriftliche Eintrittskartenbestellungen (auch per E-Mail)

Schriftliche Eintrittskartenbestellungen (auch per E-Mail) werden mit Beginn des freien Vorverkaufs bearbeitet. Sie gelten als vorläufige Reservierungen, falls sie durch eine Benachrichtigung des Staatstheaters Kassel bestätigt werden und werden erst mit Bezahlung verbindlich. Bei der Zusage der vorläufigen Reservierung wird in der Regel eine Frist zur Bezahlung übermittelt. Wird keine anders lautende Frist mitgeteilt, gelten Reservierungen bis max. 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Bei Nichteinhaltung dieser Frist behält sich das Staatstheater Kassel das Recht vor, anderweitig über die Eintrittskarten zu verfügen. Kann für die bestellten Eintrittskarten-Kategorien (Preis, Vorstellungsbeginn etc.) sowie für den gewünschten Tag der Vorstellung keine Eintrittskarte vermittelt werden, informiert das Staatstheater Kassel den Kunden hierüber umgehend schriftlich, per E-Mail bzw. telefonisch.

Online Kartenverkauf und Verkauf von Merchandising-Artikeln

Für den Kartenverkauf über das Internet gilt deutsches Recht. Das Angebot für einen Vertragsabschluss geht vom Kunden aus. Mit der Bestätigung des Eintrittskartenkaufs nimmt das Staatstheater Kassel bzw. der Veranstalter das Vertragsangebot des Kunden unter der auflösenden Bedingung an, dass bei Zahlungseingang die bestellte Anzahl von Eintrittskarten in der ausgewählten Preiskategorie vorhanden ist. Für die Richtigkeit der im Onlineauftritt des Staatstheaters Kassel enthaltenen Veranstaltungsdaten wird keine Gewähr übernommen.

Im Webshop des Staatstheaters Kassel werden Kunden, bei denen ein SEPA-Lastschrift-Mandat vorliegt, der „Kauf gegen Lastschrift“ (nur mit gültigen SEPA-Lastschriftmandat)  sowie die Zahlungsarten „Kreditkarte“ (VISA oder MASTERCARD) angeboten.

Für die Leistungen im Webshop erhebt das Staatstheater Kassel einen Kostenpauschale (ausgewiesen als „Bearbeitungsgebühr“) in Höhe von derzeit 2 € je Eintrittskarte, die mit Abschluss des Kaufvertrages fällig wird und im abschließenden Kartenpreis enthalten ist.
Beim Internetkauf schließt der Kunde einen rechtsverbindlichen Theaterbesuchsvertrag mit dem Staatstheater Kassel bzw. dem Veranstalter. Erworbene Karten können nicht zurückgegeben oder storniert werden.  Es besteht eine Abnahmepflicht.

Es besteht die Möglichkeit bei Bestellungen im Webshop des Staatstheaters Kassel die bestellte Eintrittskarte Zuhause auszudrucken (sog. "print@home-ticket"). Hierzu darf der Kunde zum Zweck der bestimmungsgemäßen Verwendung nur ein Druckexemplar anfertigen. Das print@home-ticket ist nur gültig, wenn es im Gesamten auf einem Papier der Größe DIN A4 gedruckt wurde. Der Kunde ist nicht berechtigt, das ausgedruckte Ticket zu reproduzieren, zu vervielfältigen oder zu verändern. Ein unbefugt vervielfältigtes oder unbefugt weiterverkauftes print@home-ticket berechtigt nicht zum Besuch der Veranstaltung. Der einmalig verwertbare Barcode auf dem Ticket wird am Veranstaltungsort elektronisch durch Barcode-Scanner entwertet. Es ist daher ausgeschlossen, dass sich z.B. durch Vervielfältigung des Barcodes weitere Personen mit demselben Barcode Zugang zu der Veranstaltung verschaffen können.

Bitte verwahren Sie auf jeden Fall das print@home-ticket wie Bargeld oder hekömmliche Tickets an einem sicheren Ort, um einem Missbrauch vorzubeugen.

Bei Verlust und / oder Missbrauch des print@home-ticket übernimmt der Veranstalter keine Haftung. Es besteht weder ein Widerrufs- bzw. Rückgaberecht noch ein Anspruch auf Umtausch von Karten.

Merchandising-Artikel werden nur im Namen und auf Rechnung des jeweiligen lizenzierten Verkäufers verkauft, es sei denn, es ergibt sich aus der Rechnung etwas anderes. Ausfall oder Verlegung einer Veranstaltung berechtigen nicht zur Rückgabe erworbener Merchandising-Artikel. Sind die gelieferten Merchandising-Artikel mangelhaft, kann der Kunde kostenlose Ersatzlieferung gegen Rückgabe der Ware verlangen, sofern das Staatstheater Kassel Vertragspartner ist.

Überschreitet das Staatstheater Kassel vereinbarte Liefertermine, kann der Kunde dem Staatstheater Kassel eine Nachfrist von zwei Wochen setzen. Nach Ablauf der Nachfrist kann er durch schriftliche Erklärung vom Auftrag/Vertrag zurücktreten, es sei denn, das Staatstheater Kassel hat die Ware zwischenzeitlich bereits versandt. Auf Schadenersatz haftet das Staatstheater Kassel nur bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten.

Kulturticket

Für die im Rahmen des mit dem AStA der Universität Kassel geschlossenen Vertrages über den Erwerb gewünschter Karten über das Kulturticket sind Reservierungen leider nicht möglich. Für den Erwerb sowie den Zugang zu den Vorstellungen sind je Berechtigten eine gültige Semesterbescheinigung sowie ein gültiger amtlicher Lichtbildausweis vorzulegen. Es gelten die Bedingungen des mit dem AStA abgeschlossenen Vertrages.

Zahlung



Zahlungsmöglichkeiten

Es gelten ausschließlich die im Bereich der Kassen ausgewiesenen bzw. ausgehängten sowie auf der Homepage des Staatstheaters Kassel unter http://www.staatstheater-kassel.de angebotenen Zahlungsmöglichkeiten.

Unsere Gläubiger-Identifizierungsnummer lautet:

DE09ZZZ00000296336

Unsere Bankverbindung lautet:

Stadtsparkasse Kassel
IBAN: DE86520503530000038551            
BIC:    HELADEF1KAS

Fälligkeit und Zahlung / Eigentumsvorbehalt / Verzug
Der Kaufpreis wird mit der Bestätigung der Bestellung unter Vergabe einer individuellen Buchungsnummer zur Zahlung fällig. Zahlungen können, soweit nicht anders vereinbart, durch Überweisung, Lastschrift, Barzahlung oder Kreditkarte erfolgen. Bei Käufen über das Internet erheben wir zusätzlich eine Kostenpauschale (ausgewiesen als „Bearbeitungsgebühr“) in Höhe von z. Zt. 2 EUR je Karte, die mit Abschluss in den Endkartenpreis eingerechnet wird.

Eintrittskarten bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Staatstheaters Kassel. Sollte eine Zahlung rückbelastet werden, ist der Kunde zur unverzüglichen Rücksendung der Eintrittskarten und zur Erstattung der durch die Rückbelastung entstandenen Kosten verpflichtet. Reservierte Eintrittskarten, die nicht rechtzeitig bezahlt werden, werden nach Ablauf der Zahlungsfrist – spätestens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn – zum freien Verkauf freigegeben.

Bei Zahlungsverzug ist das Staatstheater Kassel berechtigt, Zinsen in Höhe von 5 % p.a. über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank zu fordern, sofern nicht das Staatstheater Kassel die Belastung mit einem höheren oder der Kunde die Belastung mit einem niedrigeren Zinssatz nachweist. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens wird hierdurch nicht ausgeschlossen.

Wird als Zahlungsweg an den Kassen oder im Webshop des Staatstheaters Kassel Lastschrift gewählt, so wird das Staatstheater Kassel im Rahmen des Lastschrift-Zahlungsweges entsprechend der gesetzlichen Vorschriften spätestens ab 1. Februar 2014 das SEPA-Lastschriftmandat nutzen. SEPA (Single Euro Payments Area) dient dazu, Zahlungen im Euroraum zu vereinfachen. Dabei werden die bisherige Kontonummer durch die IBAN (internationale Kontonummer) und die Bankleitzahl durch die BIC (Schlüssel für das Kreditinstitut) ersetzt. Wenn der Ticketkäufer nach dieser Umstellung auf SEPA den Zahlungsweg der Lastschrift wählt und seine Kontonummer zur Zahlung hinterlegt, gewährt das Staatstheater Kassel zur Gläubiger-Identifikationsnummer DE09ZZZ00000296336 ein SEPA-Lastschriftmandat, womit er sein Kreditinstitut beauftragt, diese Lastschrift einzulösen.

Das Staatstheater Kassel wird den Ticketkäufer im Rahmen der Auftragsbestätigung (per E-Mail oder telefonisch) mindestens zwei Bankarbeitstage vor der Belastung seines Kontos über den Betrag der Lastschrift und die jeweilige Mandatsreferenznummer der Bestellung (bevorzugt per E-Mail) informieren. Die oben genannte Gläubiger-Identifikationsnummer und Mandatsreferenznummer werden vom Staatstheater Kassel bei allen Lastschrifteinzügen angegeben und erlauben eine exakte Identifikation des jeweiligen Lastschrifteinzuges. Der Käufer verpflichtet sich, einen etwaigen Widerruf des Lastschriftmandates jedenfalls auch gegenüber dem Staatstheater Kassel und nicht ausschließlich seinem Kreditinstitut bekannt zu geben.

Kartenabholung / Abendkasse

Reservierte Eintrittskarten müssen spätestens 30 Minuten vor der jeweiligen Vorstellung abgeholt werden. Über nicht fristgemäß abgeholte Eintrittskarten wird anderweitig verfügt, es besteht kein Anspruch auf die Eintrittskarten. Auf Wunsch und Risiko des Bestellers werden bezahlte Eintrittskarten zugesandt. Bezahlte Eintrittskarten können an der Abendkasse hinterlegt werden. Nicht abgeholte Eintrittskarten werden nicht ersetzt. Die Abendkasse schließt mit Beginn der Vorstellung.

Spielplan und Spielplanänderung


Der gültige Spielplan mit den Anfangszeiten wird durch Aushang und durch Publikationen des Staatstheaters Kassel veröffentlicht. Die Angaben zur Besetzung sind ohne Gewähr. Sollten aus künstlerischen, technischen oder aus dispositiven Gründen Aufführungen, Vorstellungstermine oder Plätze geändert werden müssen, werden wir uns bemühen, Sie rechtzeitig zu benachrichtigen.

Einlass


Trifft ein Eintrittskartenerwerber bzw. -inhaber erst nach dem Beginn einer Veranstaltung ein, verliert er bis zur nächsten Veranstaltungspause das Recht auf den auf der Eintrittskarte ausgewiesenen Platz. Im Interesse des Publikums und der Darsteller behalten wir uns vor, den Späteinlass inszenierungsbezogen zu regeln. Dies betrifft sowohl den Zeitpunkt des Einlasses als auch die verfügbaren Plätze. Grundsätzlich wird verspäteten Theaterbesuchern erst bei geeigneten Szenenwechseln Einlass in den Zuschauerraum gewährt. In besonderen Fällen kann der Späteinlass ausgeschlossen werden. Den Anordnungen des Abendpersonals ist hierbei Folge zu leisten. Die Eintrittskarte verliert beim Verlassen des Veranstaltungsortes ihre Gültigkeit.

Kleinkinder und Säuglinge erhalten grundsätzlich keinen Zutritt. Ausgenommen sind Vorstellungen, die sich ausdrücklich an diesen Personenkreis richten.

Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 16 Jahren haben nur Zutritt in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person.

Der Veranstalter übernimmt durch den Einlass von Personen, die wegen ihres geistigen oder körperlichen Zustandes der Beaufsichtigung bedürfen, keinerlei vertragliche Verpflichtungen zur Führung einer solchen Aufsicht. Dies gilt sowohl gegenüber dem Aufsichtsbedürftigen als auch gegenüber aufsichtspflichtigen Personen sowie sonstigen Besuchern.


Garderobe und Fundsachen


Über die gesetzlichen Ansprüche hinaus wird für die Garderobe keine Haftung übernommen. Den Anweisungen des Abendpersonals ist hierbei Folge zu leisten. Die Garderobengebühr ist nicht im Eintrittspreis enthalten und richtet sich nach den aktuellen Preislisten des Staatstheaters Kassel. Vertauschte, beschädigte und abhanden gekommene Garderoben sowie der Verlust einer Garderobenmarke sind unverzüglich zu melden. Garderoben dürfen ohne Marke nur herausgegeben werden, wenn glaubhaft gemacht worden ist, dass der Besucher der berechtigte Empfänger ist. Nachforschungen über die tatsächliche Berechtigung eines Besuchers zur Entgegennahme von Garderobe gegen Rückgabe einer Marke müssen vom Staatstheater Kassel nicht angestellt werden. Bei Verlust einer Garderobenmarke ist der Besucher zum Ersatz der Wiederbeschaffungskosten verpflichtet. Gefundene Gegenstände aller Art sind beim Abendpersonal abzugeben. Die Behandlung von Fundsachen richtet sich nach §§ 978 ff. BGB. Der Verlust von Gegenständen ist dem Abendpersonal anzuzeigen.

Bild- und Tonaufnahmen


Ohne Genehmigung der Bühnenleitung oder des Veranstalters dürfen aus urheber- und leistungsschutzrechtlichen Gründen im Zuschauerraum weder Bild- noch Tonaufzeichnungen (gilt auch für Aufnahmen mit Fotohandys) vorgenommen werden. Bei Zuwiderhandlungen werden Geräte und Aufzeichnungen bis zur rechtlichen Klärung der Folgen verwahrt. Zuwiderhandlungen können zivil- und strafrechtlich verfolgt werden.

Für den Fall, dass während einer öffentlichen Vorstellung Bild- und/oder Tonaufnahmen durch dazu berechtigte Personen gemacht werden oder die Vorstellung live bzw. zeitversetzt durch Funk oder digital übertragen wird, erklären sich die Theaterbesucher mit dem Erwerb der Eintrittskarte damit einverstanden, dass sie eventuell aufgenommen und die Aufzeichnungen ohne Anspruch auf Vergütung veröffentlicht werden dürfen. Dies umfasst auch die Verwertung für Online-Dienste.

Bühne & Regie


Die Eintrittskarte berechtigt ausschließlich zum Betreten der öffentlichen Bereiche (Foyer, Zuschauerräume) des Staatstheaters Kassel.

Mutwillige Beschädigungen an den Einrichtungsgegenständen des Hauses werden strafrechtlich verfolgt. Der Schadenverursacher ist zum vollen Schadenersatz sowohl bei vorsätzlich als auch fahrlässig verursachten Schäden verpflichtet.

Fluchtwege


In den Zuschauerräumen sind die Notausgänge mit leuchtenden, grünen Notausgangs-Schildern gekennzeichnet. Die Gänge dorthin sind Fluchtwege und als solche nach feuerpolizeilich vorgeschriebener Verordnung freizuhalten.

Tiere


Es ist nicht gestattet, Tiere in den Gebäudeteilen und Räumen des Staatstheater Kassel mitzuführen.

Sonstiges


Die Mitnahme von Garderobe, Lebensmitteln, Getränken und von störenden Gegenständen sowie das Rauchen ist in dem Zuschauerraum untersagt.

Ebenso ist es nicht gestattet Digitaluhren mit programmiertem Stundensignal oder angeschaltete Mobiltelefone, sowie sonstige störende Gegenstände mit in den Zuschauerraum zu nehmen.

Das Rauchen ist in den Räumen des Staatstheaters Kassel nicht gestattet.

Hausrecht


Die Theaterleitung sowie der diensthabende Beamte (BvD) übt in den Räumen des Staatstheaters Kassel das Hausrecht aus. Zu dessen Ausübung sind ferner das Abendpersonal, das Kassenpersonal sowie sonstige dazu beauftragte Personen berechtigt. Besuchern kann der Zutritt verweigert werden, wenn berechtigter Anlass zu der Annahme besteht, dass sie in erheblicher Weise bzw. wiederholt gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen haben. Personen, die den geordneten Kartenverkauf behindern oder Besucher belästigen, können aus dem Haus gewiesen werden. Besucher können aus der Vorstellung gewiesen werden, wenn sie diese stören, andere Personen belästigen oder gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen.

Das Staatstheater Kassel kann von Besuchern, die unberechtigterweise einen Platz eingenommen haben, für den sie keine gültige Karte vorweisen können, den Differenzbetrag nachverlangen. Besucher, die auf Aufforderung weder den ihrer Eintrittskarte entsprechenden Platz einnehmen, noch den Differenzbetrag entrichten, können aus der Vorstellung gewiesen werden. Den Anweisungen des Personals ist Folge zu leisten. Das Staatstheaters Kassel behält sich ausdrücklich das Recht vor, bei Zuwiderhandlungen ein Hausverbot zu erteilen und/oder rechtliche Schritte einzuleiten.

Anwendbares Recht / Erfüllungsort und Gerichtsstand / Salvatorische Klausel


Es gilt deutsches Recht.

Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Ansprüche, die sich zwischen dem Staatstheater und Kunden aus der Geschäftsbeziehung ergeben, ist Kassel, sofern der Kunde Vollkaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

Soweit einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sind oder werden, wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. An die Stelle der ungültigen Bestimmungen tritt die für diesen Fall bestehende branchenübliche Bestimmung, bei Fehlen einer zulässigen branchenüblichen die entsprechende gesetzliche Bestimmung.

Inkrafttreten


Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Staatstheaters Kassel treten am 01. April 2014 in Kraft.

Die Bühnenleitung