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Anna Bergmann

Regisseurin

geboren 1978, studierte sie an der Freien Universität Berlin Theaterwissenschaft, Philosophie und Anglistik und anschließend Regie an der Berliner Hochschule ›Ernst Busch‹. Ihre Lehrer waren u. a. Manfred Karge und Peter Zadek.
Seit 2003 arbeitet sie an den großen deutschen Schauspielbühnen. Am Oldenburgischen Staatstheater inszenierte sie die deutsche Erstaufführung von Sera Moore Williams Crash, Shakespeares Viel Lärm um Nichts, Breaking the Waves von Lars von Trier und Tolstois Anna Karenina. Am Staatstheater Braunschweig Lessings Miss Sara Sampson, Tennessee Williams’ Die Katze auf dem heißen Blechdach und Treulose nach Ingmar Bergmann; am Schauspielhaus Bochum Vicki Baums Menschen im Hotel und Lewis Carrolls Alice; am Thalia Theater Hamburg Bunbury von Oscar Wilde (eingeladen zu „Radikal Jung“ in München 2010), am Berliner Maxim-Gorki-Theater die Uraufführung von Juliane Kanns Fieber und Radikal von Yassin Musharbash sowie am Münchner Volkstheater Eine Unbekannte aus der Seine von Ödön von Horváth.
Am Burgtheater Wien inszenierte Anna Bergmann 2011 die Uraufführung von Oliver Klucks Die Froschfotzenlederfabrik. Im September 2013 folgte am Wiener Akademietheater die Premiere von Ibsens Die Frau vom Meer.
2009 führte Anna Bergmann mit Madama Butterfly am Oldenburgischen Staatstheater zum ersten Mal Regie im Musiktheater. 2012 folgte Webers Freischütz am Stadttheater Klagenfurt. Am Badischen Staatstheater Karlsruhe hatten 2015 Puccinis Oper La Bohème«  sowie Tschechows Schauspiel Drei Schwestern Premiere.
Regelmäßig arbeitet Anna Bergmann in Schweden am Malmö Stadsteater, wo die schwedische Erstaufführung von Elfriede Jelineks Was geschah, nachdem Nora ihren Mann verlassen hatte oder Stützen der Gesellschaften und Ein Sommernachtstraum 2014 Premiere feierten. Zuletzt inszenierte sie dort 2016 Die bitteren Tränen der Petra von Kant. 2015 inszenierte sie Noah Haidles The Homemaker am Staatsschauspiel Hannover, welches von »Theater heute« zum besten fremdsprachigen Stück des Jahres gekürt wurde.
Für ihre Inszenierung von Fräulein Julie am Theater in der Josefstadt ist sie als beste Regisseurin für den Nestroy Preis 2016 nominiert.
Am Staatstheater Kassel inszeniert Anna Bergmann zum ersten Mal.

In der Spielzeit 2017/18 am Staatstheater Kassel

Frühstück bei Tiffany (Inszenierung)