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Daniel Jenz

Tenor

Daniel Jenz studierte an den Hochschulen Mainz und Graz Gesang. Während dieser Zeit gehörte er zum »Jungen Ensemble« des Mainzer Staatstheaters, wo er in zahlreichen Produktionen zu erleben war. Als Finalist beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin 2006 wurde Daniel Jenz mit dem Sonderpreis der Franz-Grothe-Stiftung ausgezeichnet, sowie 2009 mit dem Franz-Völker-Preis für Nachwuchstenöre. Er gastierte unter anderem an der Staatsoper Berlin, der Oper Frankfurt, der Hamburgischen Staatsoper, am Nationaltheater Mannheim, am Landestheater Linz, am Theater Bonn, bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, beim Rheingau Musik Festival, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, in der Liverpool Philharmonic Hall sowie in der Cité de la Musique in Paris. Sein Erstengagement als Ensemblemitglied hatte Daniel Jenz 2012/13 am Stadttheater Hildesheim und wechselte mit der Spielzeit 2013/14 zum Ensemble des Theater Lübeck. Hier sang er Renaud (Armide von Gluck), Nicias (Thaïs), Don Ramiro (La Cenerentola), Ferrando (Così fan tutte), Nemorino (L'elisir d'amore) und Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi). Im deutschen Fach stand er als Baron Kronthal (Der Wildschütz), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos) und Jaquino (Fidelio) auf der Bühne, sang den Steuermann (Der fliegende Holländer) sowie Walther von der Vogelweide (Tannhäuser) und interpretierte die Rollen des Sinowi (Lady Macbeth von Mzensk) und des Lenski (Jewgeni Onegin).

Am Staatstheater Kassel übernahm Daniel Jenz 2016/17 als Gast die Rollen des Prinzen Paul in der Offenbach-Operette Die Großherzogin von Gerolstein und Don Curzio / Don Basilio in Mozarts Le Nozze di Figaro. Zur Spielzeit 2017/18 kommt der Tenor als festes Mitglied ins Opernensemble und singt den Spitzel in Andrea Chénier, Fenton in Die lustigen Weiber von Windsor, Tony im Musical West Side Story, Tom Rakewell in The Rake’s Progress sowie Tamino in der Wiederaufnahme von Die Zauberflöte.

 

 

 

Foto: Jochen Quast