Lesung mit Thomas Bockelmann
»In St. Jago, der Hauptstadt des Königreichs Chili, stand gerade in dem Augenblicke der großen Erderschütterung vom Jahre 1647, bei welcher viele tausend Menschen ihren Untergang fanden, ein junger, auf ein Verbrechen angeklagter Spanier, namens Jeronimo Rugera, an einem Pfeiler des Gefängnisses, in welches man ihn eingesperrt hatte, und wollte sich erhenken.« − So lässt Heinrich von Kleist seine berühmte Novelle Das Erdbeben in Chili beginnen.
Zu Ehren des vor 200 Jahren gestorbenen Dichters liest Thomas Bockelmann die so schockierende wie vielschichtige Schilderung einer Naturkatastrophe und ihrer Auswirkungen auf das Schicksal zweier Liebenden, die sich über die Moralvorstellungen ihrer Zeit hinweggesetzt haben.
Das Erdbeben in Chili
Erzählung von Heinrich von Kleist
In Zusammenarbeit mit der Universität Kassel
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten
Lesung mit Thomas Bockelmann
»In St. Jago, der Hauptstadt des Königreichs Chili, stand gerade in dem Augenblicke der großen Erderschütterung vom Jahre 1647, bei welcher viele tausend Menschen ihren Untergang fanden, ein junger, auf ein Verbrechen angeklagter Spanier, namens Jeronimo Rugera, an einem Pfeiler des Gefängnisses, in welches man ihn eingesperrt hatte, und wollte sich erhenken.« − So lässt Heinrich von Kleist seine berühmte Novelle Das Erdbeben in Chili beginnen.
Zu Ehren des vor 200 Jahren gestorbenen Dichters liest Thomas Bockelmann die so schockierende wie vielschichtige Schilderung einer Naturkatastrophe und ihrer Auswirkungen auf das Schicksal zweier Liebenden, die sich über die Moralvorstellungen ihrer Zeit hinweggesetzt haben.