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von links: Uwe Steinbruch, Eva-Maria Keller, Lukas Umlauft, Enrique Keil, Rahel Weiss, Artur Spannagel
 © N. Klinger von links: Uwe Steinbruch, Eva-Maria Keller, Lukas Umlauft, Enrique Keil, Rahel Weiss, Artur Spannagel
 $copy; N. Klinger

von links: Eva-Maria Keller, Rahel Weiss, Uwe Steinbruch, Lukas Umlauft, Enrique Keil, Artur Spannagel
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von links: Rahel Weiss, Uwe Steinbruch, Enrique Keil, Lukas Umlauft,  Eva-Maria Kelle, Artur Spannagel © N. Klinger von links: Rahel Weiss, Uwe Steinbruch, Enrique Keil, Lukas Umlauft,  Eva-Maria Kelle, Artur Spannagel $copy; N. Klinger

von links: Artur Spannagel, Lukas Umlauft, Rahel Weiss, Uwe Steinbruch, Enrique Keil © N. Klinger von links: Artur Spannagel, Lukas Umlauft, Rahel Weiss, Uwe Steinbruch, Enrique Keil $copy; N. Klinger

dass alles zum besten steht, hätten sie sagen müssen

Stückentwicklung
Kostprobe: 23.05.2018, 20.15 Uhr | tif
Premiere: 25.05.2018, 20.15 Uhr | tif
Inszenierung: Philipp Rosendahl
Bühne und Kostüme: Katharina Faltner
Musik: Marco Mlynek
Dramaturgie: Thomaspeter Goergen

Irgendwann im Irgendwo liegt Utopia, ein großer Weltraumbahnhof, oder ein intergalaktischer Schrottplatz. Ein Nicht-Ort (Non-Lieux) im Wortsinne, wie man ihn heute kennt von U-Bahnstationen, Hotellobbies, Einkaufspassagen. Einerseits unwirtlich, nur zur Durchreise bestimmt, gegen das Persönliche imprägniert wie mit Teflon – andererseits sind diese Transitbereiche auch Spielplatz großer Geschichten gewesen: der geschäftige Zauber der Grand Hotels, Hollywood-Romanzen auf Flughäfen, Agentenstories zwischen den Gleisen... 

Jener »Non-Lieux« zwischen Tristesse und Glamour ist vor allem eins: eine Plattform, von der man aus in die diversen Fantasie-Zielorte abfahren kann. Denn während die Utopie noch eine Anbindung an die Realität haben muss (gerade wenn sie politisch sein will), sind die Fantasien völlig frei davon, muss Nimmerland nicht real sein oder Das Ferne Land, Phantásien  oder Hogwarts... Obwohl man über diese Orte die Wahrheit sagen oder lügen kann, auch wenn sie nicht existieren. Offenbar ist wahr oder falsch keine Frage der Existenz... Immanuel Kant und jedes Kind wissen das!

Und folglich beginnt die Geschichte wie sie immer endet: im Weltraum, im Vakuum der Utopie, mit den Gestalten der Kinderbücher. Menschen, die vergessen haben, dass sie Bastian Balthasar Bux waren oder Peter Pan. Oder die vielleicht niemals Momo waren und sich jetzt an etwas erinnern müssen, was sie nie vergessen haben, nämlich wie es ist, ein Prinz Mio zu sein. 

Was ist geschehen? Wie sind sie hergekommen? Wer ist der Feind? Hat das Böse, haben Capitän Hook, Ritter Cato, Das Nichts aus den Büchern gesiegt? Oder ist es in Wahrheit die Postmoderne, die sich als der ultimative Schurke erwiesen hat, mit dem Fluch des Gilles de Rais de Leuze, dass die großen Geschichten zu Ende sind... Sind alle dort diejenigen, die sie scheinen oder nicht scheinen? Müssen sich alte Feinde verbünden, um die verunglückte  Raumkapsel, gestrandet auf Utopia, wieder flott zu kriegen? 

Vorstellungen
23.05.18, 20.15 Tickets
25.05.18, 20.15 Tickets
31.05.18, 20.15 Tickets
15.06.18, 20.15 Tickets
22.06.18, 20.15 Tickets
Staatstheater Kassel, Friedrichsplatz 15, KasselHessen0561/1094222
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