
Don Pasquale: Krzysztof Borysiewicz / Mario Klein
Dr. Malatesta: Geani Brad
Ernesto: Dong Won Kim / Johannes An
Norina: LinLin Fan
Ein Notar: Michael Boley / Henning Leiner
Gitarre: Thorsten Drücker / Sabrina Peters
Orchester: Staatsorchester Kassel
Chor: Opernchor des Staatstheaters Kassel
Statisterie: Statisterie des Staatstheaters Kassel
Don Pasquale: Krzysztof Borysiewicz
Dr. Malatesta: Geani Brad
Ernesto: Dong Won Kim
Norina: LinLin Fan
Ein Notar: Henning Leiner
Gitarre: Thorsten Drücker
Orchester: Staatsorchester Kassel
Chor: Opernchor des Staatstheaters Kassel
Statisterie: Statisterie des Staatstheaters Kassel
Don Pasquale: Krzysztof Borysiewicz
Dr. Malatesta: Geani Brad
Ernesto: Dong Won Kim
Norina: LinLin Fan
Ein Notar: Michael Boley
Gitarre: Anatoly Pak
Orchester: Staatsorchester Kassel
Chor: Opernchor des Staatstheaters Kassel
Statisterie: Statisterie des Staatstheaters Kassel
Don Pasquale: Krzysztof Borysiewicz
Dr. Malatesta: Geani Brad
Ernesto: Dong Won Kim
Norina: LinLin Fan
Ein Notar: Henning Leiner
Gitarre: Thorsten Drücker
Orchester: Staatsorchester Kassel
Chor: Opernchor des Staatstheaters Kassel
Statisterie: Statisterie des Staatstheaters Kassel
Don Pasquale: Krzysztof Borysiewicz
Dr. Malatesta: Geani Brad
Ernesto: Dong Won Kim
Norina: LinLin Fan
Ein Notar: Michael Boley
Gitarre: Thorsten Drücker
Orchester: Staatsorchester Kassel
Chor: Opernchor des Staatstheaters Kassel
Statisterie: Statisterie des Staatstheaters Kassel
Don Pasquale: Krzysztof Borysiewicz
Dr. Malatesta: Geani Brad
Ernesto: Dong Won Kim
Norina: LinLin Fan
Ein Notar: Henning Leiner
Gitarre: Thorsten Drücker
Orchester: Staatsorchester Kassel
Chor: Opernchor des Staatstheaters Kassel
Statisterie: Statisterie des Staatstheaters Kassel
Don Pasquale: Krzysztof Borysiewicz
Dr. Malatesta: Geani Brad
Ernesto: Dong Won Kim
Norina: LinLin Fan
Ein Notar: Michael Boley
Gitarre: Thorsten Drücker
Orchester: Staatsorchester Kassel
Chor: Opernchor des Staatstheaters Kassel
Statisterie: Statisterie des Staatstheaters Kassel
Don Pasquale: Krzysztof Borysiewicz
Dr. Malatesta: Geani Brad
Ernesto: Dong Won Kim
Norina: LinLin Fan
Ein Notar: Henning Leiner
Gitarre: Sabrina Peters
Orchester: Staatsorchester Kassel
Chor: Opernchor des Staatstheaters Kassel
Statisterie: Statisterie des Staatstheaters Kassel
Don Pasquale: Krzysztof Borysiewicz
Dr. Malatesta: Geani Brad
Ernesto: Dong Won Kim
Norina: LinLin Fan
Ein Notar: Michael Boley
Gitarre: Sabrina Peters
Orchester: Staatsorchester Kassel
Chor: Opernchor des Staatstheaters Kassel
Statisterie: Statisterie des Staatstheaters Kassel
Don Pasquale: Mario Klein
Dr. Malatesta: Geani Brad
Ernesto: Dong Won Kim
Norina: LinLin Fan
Ein Notar: Henning Leiner
Gitarre: Sabrina Peters
Orchester: Staatsorchester Kassel
Chor: Opernchor des Staatstheaters Kassel
Statisterie: Statisterie des Staatstheaters Kassel
BÜHNENAKTION – Wirken Sie mit bei einer Vorstellung von Don Pasquale!
Mit dem Erwerb einer Bühnenkarte für 8 Euro sind unsere Zuschauer eingeladen, dem turbulenten Geschehen auf der Opernbühne zu folgen: Dazu nehmen Sie Ihren Platz auf der Bühne ein. Ihre Bühnenkarten erhalten Sie im Vorverkauf. Treffpunkt ist immer 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn vor dem Aufzug im unteren Opernfoyer des Staatstheaters. Sie werden dort abgeholt und auf Ihre Bühnenplätze geführt.
DON PASQUALE – oder Scheintrauung mit überraschenden Folgen
Es wäre nicht Gaetano Donizetti, ordnete er jeweils Heiterkeit und Komik nicht auch einen nur vordergründigen Ton zu. Ist der Plot der Geschichte und das daraus resultierende Spiel mit Intrige und Täuschung in seiner 1843 uraufgeführten Oper Don Pasquale auch ganz im Stil der italienischen Buffo-Oper angelegt, erst durch die Musik lässt der Komponist seine Protagonisten sprechen. Ernesto beispielsweise: Donizetti stellt ihm im zweiten Akt die Solo-Trompete zur Seite – sie hat sein Einsamkeitsmotiv im Vorspiel zu diesem Akt bereits vorgestellt – und er beklagt nun herzergreifend sein Schicksal: »Povero Ernesto, armer Ernesto!«. Da hat ihn sein Onkel Don Pasquale verjagt (weil Ernesto sich weigerte, die Brautwahl des Onkels für ihn zu akzeptieren), er fühlt er sich von den Freunden verlassen und von der geliebten Norina hereingelegt – für ihn bleibt vorübergehend nichts als Weltschmerz: Wurde je einer so hintergangen? Und wir fragen uns: Wo ist seine jugendliche Unbekümmertheit geblieben? Lernen wir Ernesto doch als einen Menschen kennen, der weiß, dass er nur eines will: Norina (jung, schön, verwitwet und arm) heiraten. Nur, dazu benötigt er das Erbe des Onkels, das ihnen beiden ein besseres Leben sichern könnte. Aber Don Pasquale, »Titelheld« der Oper, geizig und eigensinnig wie er ist, äußert jetzt selbst Heiratsabsichten. Verliebt will er sich ebenfalls wähnen – wie die Jugend, die ihm sein Neffe Ernesto vorlebt, und die er ihm neidet. Und Pasquale wird tatsächlich die »passende« Frau zugeführt. Das aber ist Teil des listigen Planes, der Norina und Ernesto Glück garantieren wird. Ausgeheckt haben ihn Doktor Malatesta (ein Freund Ernestos) und Norina selbst. Und natürlich geschieht ihre Verwandlung in die Pseudo-Ehefrau Pasquales vor den Augen des Publikums: Sofrina heißt sie vorübergehend, sanft wie ein Engel soll sie sein. Pasquale ist hingerissen und kann es kaum erwarten: Hach, das wird ein Leben! Doch weit gefehlt, denn die angeblich sanftmütige Schöne, deren Vorzüge Malatesta in den höchsten Tönen gepriesen hatte, erweist sich nach der fingierten Hochzeit als äußerst luxussüchtig und als wahre Xantippe: Sie stockt das Gehalt der Bediensteten gleich um ein Mehrfaches auf, sorgt für horrende Ausgaben (dass es deshalb im Hause Pasquale schon nach dem Frühstück zu Ehe-Szenen kommt, bleibt auch dem Publikum nicht verborgen) und dann wird sie auch noch gewalttätig. Das nun ist Don Pasquale endgültig zu viel, er fordert die Auflösung der Ehe.
Diese Norina, an Keckheit nicht zu überbieten, kennt »1000 Arten, mit Männern umzugehen, die groben wie die zarten«. Sie tritt in der Inszenierung von Lisa Marie Küssner, für die die Zuschauer so genannte »Bühnen-Karten« erwerben können, als Spielmacherin auf, scheint dabei skrupellos, indem sie nimmt, was sie kriegen kann, dabei hat sie nur ihr Talent entdeckt, singend auftrumpfend mit ihrer ersten Kavatine »Quel guardo il cavaliere – Jener Blick traf den Kavalier«. Später will sie sich für ihre Rolle vor allem vor Ernesto rechtfertigen, denn nur um ihrer Liebe willen zu ihm ließ sie sich auf das fingierte Heiratsspiel mit Don Pasquale ein. Wenn hier die Liebe schon als Himmelsmacht in Frage gestellt wird, so darf man sich wohl zum Zwecke ihrer Erfüllung unfeiner Mittel bedienen, Don Pasquale nämlich bleibt auf der Strecke.
Opera buffa, Lustspiel, heiteres Kammertheater? Donizettis Oper ist eine Komödie über Jugend und Alter, die Musik jedoch trägt den Komödienspaß nicht immer mit, sie streift ebenso das Tragische und auch für Liebeskummer, Lebensnöte und echte Verletztheit fand Gaetano Donizetti immer den richtigen Ton. URSULA BENZING