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Dorothee Hannappel

Dramaturgin †

Dorothee Hannappel studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in Berlin sowie in Austin, Texas, bevor sie für ein zweijähriges Dramaturgiestudium an das »Institute for Advanced Theatre Training« der Harvard University wechselte. Das Institute ist angegliedert an eines der größeren amerikanischen Repertoiretheater, das American Repertory Theatre in Cambridge, und zur Ausbildung gehörte eine kontinuierliche Mitarbeit in der Dramaturgie dieses Theaters, darunter Assistenzen bei Inszenierungen von Robert Wilson und Andrei Belgrader, die Betreuung zahlreicher studentischer Projekte sowie eine Lehrtätigkeit als Teaching Assistant.

1993 ging sie als Dramaturgie-Assistentin für drei Jahre ans Theater Am Turm (TAT), Frankfurt. Es folgten Engagements als Schauspieldramaturgin am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, an den Bühnen der Stadt Köln und am Staatstheater Darmstadt. 2004 wechselte sie ans Staatstheater Kassel als Dramaturgin für Schauspiel und Musiktheater.

Seit der Geburt ihres Kindes im Jahr 2007 ist sie freiberuflich tätig, hauptsächlich als Gastdramaturgin am Staatstheater Kassel und als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am Main.

Einige der Regisseure, mit denen sie in den vergangenen Jahren eine intensive Zusammenarbeit verband, sind Markus Dietz, Frank-Patrick Steckel, Werner Schroeter, Dusan David Parizek, Volker Schmalöer und Lorenzo Fioroni.

Zu den Inszenierungen, die sie am Staatstheater Kassel als Dramaturgin betreute, zählen im Schauspiel die Uraufführungen Wermut von Katharina Schlender (2004/2005) und Rosa & Blanca von Rebekka Kricheldorf (2005/2006), die Klassiker Oedipus von Sophokles (2005/2006), und Schillers Don Carlos(2006/2007), die Gegenwartsstücke Kränk von Martin Heckmanns (2005/2006) und Bungee Jumping von Jaan Tätte (2004/2005) und die Sommertheater-Produktion Cyrano De Bergerac von Edmond Rostand (2004/2005), sowie im Musiktheater Johanna auf dem Scheiterhaufen von Arthur Honegger (2004/2005), Der Goldene Hahn von Nikolai Rimski-Korsakow (2005/2006) und Richard Wagners Lohengrin (2010/2011), sowie die Theaterjugendorchester-Projekte Der Kaiser von Atlantis/ Himmelfahrt von Viktor Ullmann/ nach Heinrich Heine (2007/2008), Das geheime Königreich von Ernst Krenek (2008/2009),Lost Violet von Susann Oberacker und Inken Rahardt nach Giuseppe Verdis La Traviata (2009/2010) und Oh, Tell O.! von Susanne Oberacker und Inken Rahardt, mit Opernmusik von Giuseppe Verdi und Gioachino Rossini und Rap-Texten von Tim Taylor und Thomas Sprekelsen (2010/2011).

In der Spielzeit 2017/18 am Staatstheater Kassel

Die Zauberflöte (Dramaturgie)