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Espen Fegran

Bariton

Der Norweger Espen Fegran schloss sein Studium an der Osloer Musik- und Opernhochschule 1985 ab und bekam direkt im Anschluss ein Engagement an der Nationaloper Oslo, wo er sich in namhaften Rollen beweisen konnte. 1988 zog es ihn an das Hessische Staatstheater in Wiesbaden, wo er sein Repertoire erweiterte und 1990 verkörperte er in der Fernsehoper Juri Gagarin von Haakon Berge die Titelrolle. Ab 1992 arbeitete Espen Fegran zunächst als freischaffender Künstler. Er ist auch ein international gefragter Interpret zeitgenössischer Musik. Seine Gastspiele führten ihn nicht nur an bekannte Opernhäuser in Deutschland, sondern auch in seine Heimat Norwegen, in die Schweiz und nach Kolumbien.

Zu Beginn der Spielzeit 2009/10 kam Espen Fegran als festes Ensemblemitglied der Oper ans Staatstheater Kassel und überzeugte gleich mit der Rolle des Beckmesser in Die Meistersinger von Nürnberg. Im Jahr darauf brillierte Espen Fegran als Lear in Aribert Reimanns gleichnamiger Oper, es folgten die Partien Jago (Otello) und Graf Telramund (Lohengrin). Nach Amfortas in Parsifal, Jago in der Wiederaufnahme von Verdis Otello und Pizarro in Beethovens Fidelio verkörperte der Charakter-Bariton in der Spielzeit 2013/14 eindrucksvoll Scarpia in Tosca, Barak in Die Frau ohne Schatten sowie Herzog Blaubart auf die Kassler Opernbühne. Zuletzt sang er Ping in Turandot und übernahm nach seinem erfolgreichen Regiedebüt 2013 von Wolfgang Mitterers Kinderoper Das tapfere Schneiderlein, wo Espen Fegran auch als 2. Ratgeber, 2. Riese  sowie als Wildschwein zu erleben war, erneut eine Regiearbeit im 11. TJO-Projekt: Carl Orffs Der Mond. In der Wiederaufnahme der Schneiderlein-Kinderoper in der Spielzeit 2015/16 spielt er erneut Ratgeber, Riese und Wildschwein. Darüber hinaus führt er Regie in Carl Orffs Der Mond bei der Übernahme des Werkes ins Opernhaus.