6. Kammerkonzert

Spohr-Quartett
18. Februar 2019

Besetzung
Violine
Dimitrios Papanikolau, Susanne Berendes
Violoncello
Wolfram Geiss
Programm
Werke von Debussy, Piazzolla und Ravel

Ein facettenreiches Spektrum an Klangfarben eröffnet das Spohr Quartett in diesem Konzert. Claude Debussy ließ sich für sein Streichquartett op. 10 auf der Pariser Weltausstellung 1889 von Gamelan-Musik inspirieren, wählte flirrende Motive und sprengte die bisher geltenden Regeln des Genres.
Knapp zehn Jahre später schrieb der 28-jährige Maurice Ravel nach diesem Vorbild sein einziges Streichquartett – doch noch immer war die (französische) Musikelite für Neuerungen nicht bereit: Der aufstrebende Komponist scheiterte mit dem raffinierten, farbenreichen Werk beim renommierten Prix de Rome.
Astor Piazzolla brachte wiederum ganz andere Klänge in die Konzertsäle der Welt: den Tango! Zum Beispiel mit seinem Tango Ballett für Streichquartett.