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Lawrence Power

Viola (Gast)

Lawrence Power zählt zu den führenden Bratschisten der Gegenwart, er ist weltweit als Solist und Kammermusikpartner gefragt. Sein Können und seine eindringliche Musikalität brachten ihm im Jahr 2015 die Nominierung für den Royal Philharmonic Instrumentalist Award ein. Er konzertiert mit international renommierten Orchestern wie u.a. der Chicago Symphony, dem Royal Concertgebouw Orchester, dem Melbourne- und Adelaide Symphony-Orchestra sowie in Deutschland beispielsweise mit den Orchestern des Hessischen und Bayerischen Rundfunks.

Als engagierter Vertreter zeitgenössischer Musik hat Lawrence Power ein großes Repertoire an neuen Werken entwickelt. Er spielte die britische Premiere von Olga Neuwirths Konzert Remnants of Song bei den BBC Proms 2012 und die Weltpremieren von Werken, die eigens für ihn komponiert wurden, darunter Salonens Pentatonic Étude, Turnages Power Play, Andersons Prayer, Goehrs Hymne an die Nacht, MacMillans Violakonzert und Watkins Fantasy. 

Lawrence Power verbindet eine regelmäßige Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Martyn Brabbins, Frans Brüggen, Sir Mark Elder, Vladimir Jurowski, Susanna Mälkki, Krzysztof Penderecki, Leonard Slatkin, Markus Stenz, Jan Pascal Tortelier und Ilan Volkov.

Neben seiner Karriere als Solist ist Lawrence Power auch als Kammermusiker sehr begehrt, u.a. als Mitglied des Nash Ensembles. Er arbeitet regelmäßig mit Maxim Vengerov zusammen und hat eine gefeierte Duo-Partnerschaft mit dem Pianisten Simon Crawford-Phillips entwickelt. Dabei ist er häufig Gast auf internationalen Musikfestivals. Zahlreiche von der Presse gefeierte CD-Aufnahmen dokumentieren sein Schaffen.

Lawrence Power ist Gründer und künstlerischer Leiter des West Wycombe Chamber Music Festivals und unterrichtet an der Zürcher Hochschule der Künste. Er spielt eine seltene Viola von Antonio Brenzi (Bologna, ca. 1610).

Foto: Giorgia Bertazzi

In der Spielzeit 2017/18 am Staatstheater Kassel

1. Sinfoniekonzert I Eröffnungskonzert (Viola)