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von links: Lisa Stepf,  Isack Peter Abeneko und Sabrina Ceesay © N. Klinger von links: Lisa Stepf,  Isack Peter Abeneko und Sabrina Ceesay $copy; N. Klinger

Konradin Kunze und Shabani Mugado © N. Klinger Konradin Kunze und Shabani Mugado $copy; N. Klinger

vorn:  Isack Peter Abeneko und Konradin Kunze, dahinter Jan-S. Beyer, Shabani Mugado und Lisa Stepf © N. Klinger vorn:  Isack Peter Abeneko und Konradin Kunze, dahinter Jan-S. Beyer, Shabani Mugado und Lisa Stepf $copy; N. Klinger

von links: Lisa Stepf, Sabrina Ceesay, Jan-S. Beyer, Isack Peter Abeneko und Shabani Mugado © N. Klinger von links: Lisa Stepf, Sabrina Ceesay, Jan-S. Beyer, Isack Peter Abeneko und Shabani Mugado $copy; N. Klinger

Sabrina Ceesay © N. Klinger Sabrina Ceesay $copy; N. Klinger

Sabrina Ceesay © N. Klinger Sabrina Ceesay $copy; N. Klinger

Konradin Kunze © N. Klinger Konradin Kunze $copy; N. Klinger

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von links: Jan-S. Beyer, Isack Peter Abeneko, Konradin Kunze © N. Klinger von links: Jan-S. Beyer, Isack Peter Abeneko, Konradin Kunze $copy; N. Klinger

Lisa Stepf und Shabani Mugado © N. Klinger Lisa Stepf und Shabani Mugado $copy; N. Klinger

von links: Jan-S. Beyer, Isack Peter Abeneko, Konradin Kunze; Sabrina Ceesay © N. Klinger von links: Jan-S. Beyer, Isack Peter Abeneko, Konradin Kunze; Sabrina Ceesay $copy; N. Klinger

MAJI MAJI FLAVA

Eine Kooperation mit Flinn Works und Asedeva
Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.
Premiere: 30.09.2016, 20.15 Uhr | tif
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten
Inszenierung: Sophia Stepf
Bühne und Kostüme: Brigitte Schima
Musikalische Leitung: Jan-S. Beyer
Choreografie: Isack Peter Abeneko

Das deutsch-tansanische Projekt nimmt den Maji Maji Krieg (1905-07) als Ausgangspunkt, einen der größten Kolonialkriege in der Geschichte Afrikas. Verschiedene Bevölkerungsgruppen im damaligen Deutsch-Ostafrika kämpften gegen die deutsche Gewaltherrschaft, vereint im Glauben an die Kraft des „Maji“ (Wasser). Die Prophezeiung des Maji Maji Kults lautete, die deutschen Gewehrkugeln würden sich in Wasser verwandeln. Im heutigen Tansania kennt jedes Schulkind diese Geschichte. Der Maji Maji Krieg wird dort als Meilenstein auf dem Weg zur Unabhängigkeit gefeiert, in Deutschland ist er kaum bekannt. Welche Parallelen gibt es heute zu diesem Krieg, der gleichzeitig Mythos, Legende, Tabu und historisches Ereignis ist? Im Laufe eines Recherche- und Probenprozesses in Tansania und Deutschland setzen sich das Team von Flinn Works/Flinn-Theater (Berlin), zwei Tänzer-Musiker von Asedeva (Daressalam) und Mitglieder des Staatstheaters Kassel mit dem Maji Maji Krieg und heutigen neokolonialen Strukturen auseinander. Dabei lassen sie ihre jeweiligen politisch-historischen, sprachlichen und künstlerischen Prägungen auf der Bühne aufeinanderprallen. MAJI MAJI FLAVA handelt von der Magie des Wassers und unverständlichen Verträgen, von musikalischen Kommunikations-Codes, Rassismus und Entwicklungshilfe und nicht zuletzt davon, wie man Kriege im Nachhinein glorifizieren oder unter den Teppich kehren kann.

Die Performer*innen bilden eine Band: aus treibenden tansanischen Rhythmen und Liedern der Schutztruppe entsteht eine musikalische Theater- und Tanzperformance. Deutsch changiert dabei mit Kisuaheli und Englisch, traditionelle Tänze treffen auf geopolitische Satire und Performance-Theater mischt sich mit dem neuesten Sound von Bongo Flava.

Eine Flinn Works Produktion in Koproduktion mit Asedeva (Daressalam) und in Kooperation mit dem Staatstheater Kassel. Das Projekt wird gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes. Mit freundlicher Unterstützung durch das Goethe-Institut Daressalam, die Vijana Vipaji Foundation und dem Kulturamt der Stadt Kassel. Mit freundlicher Unterstützung von Renate Stepf.

Vorstellungen
27.09.16, 20.15
30.09.16, 20.15
02.10.16, 20.15
06.10.16, 11.00
06.10.16, 20.15
07.10.16, 11.00
07.10.16, 20.15
08.10.16, 20.15
13.10.16, 19.00
Gastspiel in den Sophiensælen Berlin
14.10.16, 19.00
Gastspiel in den Sophiensælen Berlin
15.10.16, 19.00
Gastspiel in den Sophiensælen Berlin
18.10.16, 20.15
19.10.16, 20.15
21.10.16, 20.15
22.10.16, 20.15
Staatstheater Kassel, Friedrichsplatz 15, KasselHessen0561/1094222
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