PfeilVon Jets, Sharks und Konsens

vorn, von links: Rupert Markthaler (Bernardo), Anna Thorén (Anita), Tina Haas (Anybodys), Alessia Ruffolo (Velma), Tom Schimon (Riff), Manuel Dengler (Baby John), Timothy Roller (Action)


Liebe Theaterfreundinnen und -freunde,

nach der Premiere Merlin oder Das wüste Land geht es am  Samstag gleich rasant im Opernhaus weiter: West Side Story, das wohl berühmteste Musical der Welt (Foto oben), kommt nach über 13 Jahren endlich wieder auf die Bühne des Staatstheaters Kassel!
Und schon am Dienstag, 23. Januar, folgt das neue Stück von Nina Raine, Konsens, im tif. 
Den kompletten Spielplan mit allen Veranstaltungen finden Sie hier.

 

PREMIEREN

Logo West Side Story

nach einer Idee von Jerome Robbins, Buch von Arthur Laurents, Musik von Leonard Bernstein, Gesangstexte von Stephen Sondheim
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Alexander Hannemann, Inszenierung: Philipp Rosendahl, Choreografie: Volker Michl 

Premiere: Samstag, 20. Januar, 19.30 Uhr, Opernhaus

Das Musical West Side Story, 1957 am New Yorker Broadway uraufgeführt, zeichnet sich durch bis dahin nicht gekannte Vielseitigkeit aus. Im Mittelpunkt der modernen »Romeo und Julia«-Adaption steht die tragische Liebesgeschichte, die hier vor dem Hintergrund von Migration und Heimat neu erzählt wird. Tony, Anführer der Jets, einer alteingesessenen Straßengang, liebt Maria, die Schwester von Bernardo, der Anführer der neu zugezogenen Sharks ist. Die Revierkämpfe werden immer brutaler, bis Tony Marias Bruder im Affekt ersticht. Obwohl sie ihm verzeihen kann, wird Tony Opfer von Willkür, Intrige und Rachsucht. mehr

Für die Musical-Premiere und die Folgevorstellungen bis einschließlich 11. März gibt es nur noch wenige Einzelplätze und evtl. Restkarten an der Abendkasse.

Musicalsoiree und Kostprobe:

Dienstag, 16. Januar, 18.30 Uhr, Opernhaus
Gelegenheit, Genaueres über die Hintergründe von West Side Story zu erfahren und erste Einblicke in die Inszenierung zu nehmen, bietet für 6,50 Euro die Soiree mit Besuch einer Bühnenorchesterprobe.

 

Logo Konsens

von Nina Raine, Deutsch von Michael Eberth
Inszenierung: Eva Lange

Premiere: Dienstag, 23. Januar, 20.15 Uhr, tif – Theater im Fridericianum

Nina Raines Komödie spielt unter jungen Großstädtern, die sich darum bemühen, das Berufliche und die Beziehung zum anderen Geschlecht in Balance zu bringen. Fast alle sind Juristen im sexuell aktiven Alter zwischen 30 und 40, die als Anwalt, Richter, Verteidiger mit Scheidungsfällen und Vergewaltigungen zu tun haben. Zwei von ihnen sind in einen Prozess gegen das Opfer einer Vergewaltigung eingebunden. Der eine als Ankläger. Der andere als Verteidiger des Angeklagten. Als sich Berufliches und Privates vermischen, eskalieren die Konflikte in den Paarbeziehungen bis zur »Vergewaltigung in der Ehe«. mehr

 

Konzert

Logo 4. Kammerkonzert

Hommage à Ysaÿe

Mit Razvan Hamza (Violine), Xin Tan (Klavier)

Montag, 22. Januar, 19.30 Uhr, Opernfoyer

Eugène Ysaÿe (1858 – 1931) war einer der größten Geigenvirtuosen seiner Zeit. Berühmte Komponisten wie Debussy, Saint-Saëns, Elgar, Fauré und Franck widmeten ihm Werke. Nebenbei dirigierte und komponierte Ysaÿe. Im Mittelpunkt seines kompositorischen Schaffens stand – wie könnte es anders sein – die Violine, z. B. in brillanten Salonstücken wie dem Poème élégiaque oder den zwei Mazurken. mehr

 

Extras

Logo Verführbar [39]

Verführbar (39) – Ein Hungerkünstler

»Ein Hungerkünstler“ von Franz Kafka

Mit Artur Spannagel

Freitag, 19. Januar, 23 Uhr, tif-Foyer, 6,50 Euro

»Die Speise, die mir schmeckt, habe ich nie gefunden. Hätte ich diese gefunden, hätte ich mich wie alle anderen vollgefressen«. Kafka schreibt in seiner Parabel über einen modernen Menschen, dessen Körper sein persönlichstes Kunstwerk in einer Zeit ohne Maß wird.

 

Logo Opernsoiree: Jenufa

Mit Francesco Angelico (Musikalischer Leiter), Markus Dietz (Regisseur), Mayke Hegger (Bühnenbild), Jaclyn Bermudez (Jenufa), Ulrike Schneider (Küsterin), George OnianiLaca Klemen, Giulia Glennon (Klavier), Streichquintett: Yoerae Kim (1. Violine), Elvan Schumann (2. Violine), Joachim Schwarz (Viola), Manfred Schumann (Cello), Jan Harborth (Bass) 
Moderation: Dr. Ursula Benzing

Montag, 29. Januar, 19 Uhr, Opernfoyer,  Eintritt frei

Zur Einstimmung auf die Premiere von Jenufa am 10. Februar laden wir Sie zu einer musikalischen Soiree rund um Leoš Janácek ein. Sie gibt Ihnen erste Einblicke in die ästhetische Umsetzung von Janáceks Meisterwerk, und natürlich kommt Janácek mit Ausschnitten aus Jenufa und seiner Suite für Streicher (1877) auch zu Gehör. 

Die Theater-Gastronomie sorgt mit »Powidltatschkerln« für eine traditionell tschechische Pausenverköstigung.

 

Logo Spielzeitrevue für Jugendliche

Mit Solisten des Musiktheaters, des Schauspiels und des Tanzensembles

Inszenierung: Philipp Rosendahl Moderation: Thomas Hof / Lukas Umlauft
Choreinstudierung: Maria Radzikhovskiy

Auch in diesem Jahr bieten wir diese gefragte Revue für Schüler der Oberstufe zum Preis von nur einem Euro Eintritt an. Jugendliche bekommen hier einen Einblick in all das, was man im Theater erleben kann: Mitwirkende aus allen Sparten bieten unter der Leitung von Philipp Rosendahl eine unterhaltsame Revue mit Ausschnitten aus dem aktuellen Jugendabo. 

Mittwoch, 31. Januar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus 1 Euro

An der Abendkasse gibt es noch einige Karten.

 

zum letzten mal zu sehen

Das blaue Licht / Dienen – Rahel Weiss


Das blaue Licht/Dienen von Rebekka Kricheldorf
Donnerstag, 18.1., 2015, tif
Nur knapp zwei Stunden dauert die Aufführung, weit länger hält das Nachsinnen an. Aber Vorsicht: Bei den Fragen, die das Stück aufwirft, ist leicht stolpern. Und die Abgründe, die dazwischen lauern, haben Grimm’sche Ausmaße. (Frankfurter Rundschau)

Wer wir sind
Eine Stückentwicklung zum Thema Heimat – ab 13 Jahren
Freitag, 19.1., 20.15 Uhr, tif
ämtliche Darsteller haben mit ihren Einfällen ein großartiges, vielschichtiges Stück auf die Bühne gebracht. Lustige Kostüme, tolles Licht und Bühnenbild schälen das Können der Jugendlichen heraus. (HNA)

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch von Michael Ende – ab 6 Jahren
Letzte Nachmittagsvorstellung: Sonntag, 21.1., um 15 Uhr. 
Letzte Vormittagsvorstellungen: Montag, 22.1., 9.30 und 11.30 Uhr, Opernhaus
Schön schräg: Es wird gezaubert, es donnert, schneit und wird mit einer Konfettikanone geschossen. (HNA)


Theatertag
(auf allen Plätzen 7 Euro) und zum letzten Mal:
Im Kino (The Flick) von Annie Baker,  die für The Flick den Pulitzer-Preis erhielt!
Sonntag, 28.1., 18 Uhr, tif
Das Große scheint im Kleinen auf – ein sehenswerter Abend. Fabelhaft! (HNA)



Wir freuen uns auf Ihren Besuch und grüßen Sie herzlich. 

Ihre Presseabteilung des Staatstheaters Kassel