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Paula Milena Weise

Kindersolist

... brachte die Nudelsuppe ihrer Mama mit zum Casting.

Heimat ist …
… das Geräusch, das unsere Heizung macht. Ein wirklich lautes Ding-ding-ding, das alle unsere Gäste immer erschrecken lässt, mit dem ich aber hervorragend einschlafen kann.
… das laute Quieken, das meine Meerschweinchen von sich geben, wenn sie hören, dass jemand die Tür öffnet. Sie sind immer hungrig und wollen das auch mitteilen.
… der bittere Geschmack, den man im Mund hat, wenn ich meiner Oma einen Kuss auf die Wange gebe und ihre 3cm-dicke Gesichtscreme an meinen Lippen kleben bleibt.
… Ich wohne in einem Tal. Um in das Dorf zu kommen, muss man eine Straße mit vielen Kurven durch den Wald entlang fahren, den Berg hoch. Wenn man ganz oben angekommen ist, öffnet sich der Wald und man schaut runter auf das Dorf mit den Fachwerkhäusern, Wiesen und Straßen. Das ist ein ganz außergewöhnliches Gefühl.

Es ist die letzte Nacht auf der Erde, morgen geht’s zum Mars! Was würdest du  auf jeden Fall noch machen?
In meinen letzten Minuten auf der Erde würde ich mich live ins Fernsehen schalten lassen und eine Ansprache an die Welt halten, in der ich mich an alle Menschen wende und mich darüber auslasse, dass der Mensch ein Wesen mit so viel Potenzial und so vielen  Ideen ist, aber der sich alles durch seinen sturen Egoismus verbaut.  Zuletzt  würde ich jedem Menschen, der mir lieb ist, noch einen Kuss aufdrücken, ihm sagen, wie sehr ich ihn liebe und denen, die schon von uns gegangen sind, würde ich einen guten Gedanken schicken.

Paula wurde 2000 im Klinikum Kassel geboren. Sie beherrscht zwei Judowürfe, kann auf Kommando niesen und hat in der Produktion einiges über sich und Jesus gelernt. Nach der Schule möchte sie eine der wichtigsten Aktivistinnen im Kampf für die Menschenrechte werden. Pizzabäckerin könnte sie sich aber auch gut vorstellen.

 

In der Spielzeit 2017/18 am Staatstheater Kassel

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