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Pressestimmen zu Im Traum Schweben

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In der Galaxie des Nonsens

Im Traum Schweben im tif-Foyer mit absurden Bildern und lautmalerischer Sprache 
Von Kirsten Ammermüller 
Wer glaubt, Theater bediene sich der Macht der Sprache ausschließlich in Monologen und Dialogen, wird in dem neuen Stück des Jungen Staatstheaters lm Traum Schweben von Thomas Hof eines Besseren belehrt: Inspiriert von den Gedichten Christian Morgensterns, Ernst Tochs, Hugo Balls und anderen Vertretern der dadaistischen Lautmalerei, begeben sich die drei Darsteller Enrique Keil, Georgy Vysotsky und Janek Vogler auf eine poetische und fantastische Reise quer durch die Galaxie des Nonsens. Herrlich, skurril und absurd kommt die Inszenierung mit viel Musik daher – und zog, begleitet von viel Kicherei, bei der Drauffühlung am Samstagnachmittag auch die kleinsten Theaterbesucher für 30 Minuten in den Bann. 
Alles ist möglich 
Jeder kennt das: Im Traum ist alles und nichts möglich. Mit völliger Sicherheit meint man, etwas in der Hand zu halten, und plötzlich ist es weg. Der Szenen- und Ortswechsel vollzieht sich ebenso abrupt wie selbstverständlich. Staunend nimmt man wahr, dass man fliegen kann und auch der Absturz aus höchsten Höhen endet nicht mit einem harten Aufprall, sondern geht fließend in die nächste Szene über. In einem solchen Traum befinden sich die drei Darsteller und nehmen das Publikum mit auf diese wundersame Traumreise. Bühnenbild und Requisiten von Isabel Heinke sind zum größten Teil aus Pappe und werden von den Darstellern zweckdienlich hergestellt und umgeändert. Das Stück gleicht einem bunten Cartoon, jedoch ohne wirklich ersichtliche Handlung. Das ist aber auch nicht nötig. Vielmehr lässt es staunen, schmunzeln und abtauchen in die herrlich absurde Welt des Nonsens. Für Kinder ab 3 Jahre und auch Erwachsene ein großer Spaß.

HNA