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Pressestimmen zu Pop in Concert – Back to the 80s

_______hr 2 Kultur [09.01.2018] mehr ...

Frühkritik

Andreas Wicke war bei Pop in Concert – Back to the 80s  und berichtete in der hr2-Frühkritik.

_______HNA [02.01.2018] mehr ...

Viel Jubel im Vergnügungsdom

Große Begeisterung für das Sonderkonzert "Pop in Concert - Back to the 80s" im Kasseler Opernhaus
von Georg Pepl

Willkommen im Dom des Vergnügens: Zu Silvester feierte das neue Sonderkonzert "Pop in Concert- Back to the 80s" seine Premiere im ausverkauften Kasseler Opernhaus. Mit "Welcome to the Pleasuredome" der britischen Band Frankie Goes to Hollywood ging die Zeitreise los, und es folgte ein Feuerwerk an Hits. Ob Simple Minds oder U2, ob Phil Collins oder Toto, ob Madonna oder Michael Jackson - sie alle und noch viele mehr wurden mit fettem Sound und passender 80er Mode gewürdigt.

Gastdirigent ist der wohlbekannte Rasmus Baumann, der frühere erste Kasseler Kapellmeister und jetzige Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen. Vom Flügel aus leitet er das Konzert und greift bei Billy Joel und Elton John geschmeidig in die Tasten. Das Staatsorchester darf herzhaft rocken, druckvoll unterstützt von Keyboarder Donato Deliano, E-Bassist Heiko Pape, Schlagzeuger Andy Pilger und dem fulminanten Gitarristen Thorsten Drücker. Natürlich braucht ein solcher Abend starke Sänger. Die gibt es mit Henrik Wager, Andreas Wolfram, Viviane Essig und Judith Lefeber, die vor Energie sprühen. Als Background- Sängerinnen sind Tabea Henkelmann, Johanna Reusse und Judith Caspari mit von der Partie. Den Pink-Floyd-Klassiker "Another Brick in the Wall" bereichert der Jugendchor Cantamus mit seinen hellen Stimmen. Durch den Abend führt die Orchesterdirektorin Insa Pijanka, die auch das Konzept ersonnen hat.

Launige Dinge erzählt sie über die 80er und deren spezielle Mode. Superstimmung im vollen Haus herrscht spätestens im zweiten Teil, den das Orchester bombastisch gut mit "Final Countdown" und "Jump" eröffnet.

Henrik Wager, besonders zu loben, weil er mühelos zwischen den Stimmlagen wechselt, glänzt bei Sting und Michael Jackson mit astreinen hohen Tönen. Zu den weiteren Glanzpunkten zählt Judith Lefebers emotionale Interpretation von "I Will Always Love You"- Rolf Rasch steuert ein beseeltes Saxofonsolo bei. Nach vielen Hits reißt es das Publikum von den Sitzen. Mit Jubel und rhythmischem Klatschen verlangt es frenetisch Zugaben. Die begeisternde Zeitreise schließt mit "Sweet Dreams" von den Eurythmics und "Take Me Home" von Phil Collins.

HNA online