Christina Weiser

Schauspielerin
Zur Person
Christina Weiser besuchte in ihrer Heimatstadt Frankfurt am Main die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Nach dem Schauspielabschluss war sie am Theater Heilbronn, der Landesbühne Wilhelmshaven und den Städtischen Bühnen Münster engagiert. In Münster spielte sie u.a. Hamlet in der gleichnamigen Tragödie von Shakespeare – und erhielt dafür den Förderpreis der Städtischen Bühnen.

Seit der Spielzeit 2004/05 gehört sie zum Schauspielensemble des Staatstheaters Kassel und spielte u. a. Jeanne in Johanna auf dem Scheiterhaufen von Paul Claudel (2004/2005), Hedda in Ibsens Hedda Gabler (2004/05), Süße in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? von Edward Albee (2006/07), Annette Reille in Der Gott des Gemetzels von Yasmina Reza (2007/08), Hilde in Der Drang von Franz Xaver Kroetz (2008/09), Pamela/ Margret in Die 39 Stufen von Buchan/ Hitchcock (2008/09), Gräfin in Beaumarchais‘ Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit (2009/10), Menuchim in Hiob nach dem Roman von Joseph Roth (2009/10) und Leonore von Este in Goethes Torquato Tasso (2009/10).

In der Spielzeit 2010/11 war Christina Weiser u. a. als Käthchen in Tom Waits Freischütz-Adaption The Black Rider, dem Sommertheater in der Karlsaue, zu sehen. Sie spielte u. a. den Kapitalmarkt in der Uraufführung Im Sprung der toten Katze von Katja Hensel, Maren in der Uraufführung Nicht hier oder Die Kunst zurückzukehren von Katrin Röggla, Ann Putnam in Arthur Millers Hexenjagd sowie die Haushälterin Christina in Der nackte Wahnsinn von Michael Frayn. 2012/2013 spielte sie u.a. Charis in Kleists Amphytrion und Magdalena in Wir lieben und wissen nichts von Moritz Rinke. 2013/14 spielte sie Thump in der Uraufführung Lucky Happiness Golden Express, die Ehefrau (und den Roboter) in Ab jetzt! und Claudia in der Frau von früher. 2014/15 folgten u.a. Violet in Smokefall von Noah Haidle, die Frau in Gift von Lot Vekemans und Ines Finidori in Drei Mal Leben von Yasmina Reza.
Im Januar 2016 wurde Christina Weiser mit dem VolksBühne-Preis in der Sparte Schauspiel geehrt.
In der Spielzeit 2015/16 war sie in Le Passé, Deportation Cast und als Katrin Stockmann in Ein Volksfeind zu sehen. 2016/17 stand sie unter anderem in Götterspeise und in die unverheiratete auf der Bühne. 2017/18 folgten u. a. Eugene O'Neills Eines langen Tages Reise in die Nacht (Regie: Markus Dietz), Nina Raines Konsens (Regie: Eva Lange), Werner Schwabs Die Präsidentinnen (Regie: Martin Schulze) und Simon Stephens' Heisenberg (Regie: Thomas Bockelmann). Für ihre Darstellung der Gayle/Laura in Nina Raines Stück Konsens (Regie: Eva Lange) wurde sie von "theater heute" als beste Schauspielerin des Jahres nominiert.
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