Der gestiefelte Kater

Thomas Freyer
frei nach den Brüdern Grimm
PREMIERE 7. November 2018
Alter Für alle ab 6 Jahren
Opernhaus
Fr 07 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
09:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
So 09 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
15:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
So 09 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
17:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Mo 10 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
09:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Mo 10 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
11:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Di 11 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
09:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Di 11 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
11:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Mi 12 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
09:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Mi 12 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
11:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
So 16 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
15:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
So 16 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
17:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Mo 17 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
09:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Mo 17 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
11:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Di 18 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
09:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Di 18 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
11:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Mi 19 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
09:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Mi 19 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
11:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Do 27 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
15:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Do 27 Dez

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
17:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Zum letzten Mal
So 13 Jan

Hans, ein einfacher Müller, erbt einen sprechenden Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird. Ein 200 Jahre altes Märchen über das Streben nach Glück.
16:00 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel

Inhalt
»Es war einmal ...«
Perfekter ist der Einstieg ins diesjährige Weihnachtsmärchen nicht möglich. Wir wählen ein Märchen aus der Sammlung der Grimms, das sich in der Fassung von Dramatiker Thomas Freyer stark an das Original der beiden Brüder anlehnt.
So ist hier die klassische Märchenschlosswelt nicht besetzt mit einer einfältigen, rosa-dümmlichen Prinzessin. Denn es ist ihr zu langweilig, stets nur »Prinzessin« sein zu dürfen. 
Ihr königlicher Vater befiehlt viel, begreift aber nichts – schon gar nicht, dass er mit seinen Sparanfällen dem einzig verbliebenen Diener seine letzten Träume raubt.
Alle suchen nach dem Glück, auch ein Zauberer, der sich selbst für so gefährlich hält, dass er die Gefahr nicht sieht. Und da ist noch Hans, dem eine Karriere als einfacher Müller beschieden ist und der sehen muss, wie er zurechtkommt im Leben. Wäre da nicht ein sprechender Kater, der den einfachen Burschen letztlich zu einem Grafen machen wird.
Noch heute fasziniert die Kraft und die Begabung des Fellträgers in diesem über 200 Jahre alten Märchen; wie das Streben nach Glück aus Nichts eben Alles machen kann. Ulrike Hatzer wird dieses mitreißende, aktuelle Familienstück inszenieren, dessen Figuren in ihren Nöten und Zwängen Kindern wie Erwachsenen nahe sind. Denn im Streben nach Glück sind wir vereint. Liebenswert und unzufrieden, egoistisch, wohlmeinend und unbedarft versuchen die Akteure, ihr Leben ein Stück besser zu machen. Und wäre die Miezekatze nicht gewesen, wäre es wohl keinem von ihnen je gelungen.
Für Schulklassen
Theaterbesuche für Schulen und Jugendgruppen organisiert der »CM-Besucherservice«.  Bitte kontaktieren Sie bei Interesse Frau Christa Müller unter 0561-1094 270/271 oder unter cm.besucherservice@staatstheater-kassel.de
Pressestimmen
HNA, Bettina Fraschke
Eine witzige und auch nachdenkliche Suche nach dem eigenen Weg im Leben.
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8. November
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HNA  8. November

Schuhe machen Leute

Eine witzige und auch nachdenkliche Suche nach dem eigenen Weg im Leben.
Das Kasseler Staatstheater zeigt als Weihnachtsstück »Der gestiefelte Kater« frei nach den Brüdern Grimm 

Ein Hofstaat in Pantoffeln. Der König (Thomas Gerber) ist hilflos und jähzornig zugleich und entlässt im Handstreich sämtliches Personal. Bis auf Diener Gustav (Enrique Keil), der in hübschester Identitätsverrenkung Narr, Jäger, Wache und Rebhuhn-Koch sein soll: Möglichst soll er sich dann auch selbst bestrafen, wenn die eine oder andere Rolle nicht optimal ausgefüllt war. Je nach Funktion schlüpft Gustav in unterschiedliche Pantoffeln. Schuhe machen hier Leute Identitäten und die Suche nach dem passenden Ich stehen im Zentrum des Weihnachtsstücks für Kinder, das das Kasseler Staatstheater im Opernhaus zeigt die Premiere von »Der gestiefelte Kater« von Thomas Freyer frei nach den Brüdern Grimm am Mittwochmorgen wurde vom jungen Publikum – das Stück wird empfohlen ab sechs Jahren – freudig beklatscht. 

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Wie war's?
Eine witzige und auch nachdenkliche Suche nach dem eigenen Weg im Leben. 
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Tim Czerwonatis als beweglich-eleganter, pfiffiger und sehr kitzliger Kater gewinnt sein Standing schließlich ebenfalls durch die glänzenden Stiefel, die er aus dem auf der Bühne omnipräsenten Schuhschrank aus Turnschuhen, roten Pumps, Gartengaloschen und Schnürschuhen herausfischt (Bühne: Marianne Hollenstein). Sein Gefährte, Müllerssohn Hans (Artur Spannagel mit viel Lust am Slapstick), muss ebenfalls herausfinden, was er im Leben will, schließlich erbt er nichts und wird von Zuhause vertrieben. Gold? Braucht er längst nicht so viel, wie es der Kater als königlicher Rebhuhn-Lieferant unermüdlich anschleppt. Auch die Prinzessin (Vanessa Wirth) stellt fest, dass ihr toller Status ihre Einsamkeit nicht aufwiegt. Geheiratet wird am Ende übrigens nicht, das junge Paar entscheidet einfach, zusammenzubleiben, weil das schließlich am schönsten ist. Regisseurin Ulrike Hatzer hat eine bunte, fröhliche Inszenierung auf die Bühne gebracht, die spürbar auch auf nachdenkliche Töne setzt und mit wenig Spektakel auskommt. Vielleicht ließe sich die eine oder andere Szene noch etwas straffen und die Textverständlichkeit in Momenten, wenn die Musik laut ist, noch feinjustieren. Christine Weghoff (Komposition) und ihre Mitmusiker spielen mit Akkordeon, Saxofon und Percussion auf der Bühne auf, oft klatscht der ganze Saal mit. Zu den Highlights gehören die Auftritte von Peter Elter als Zauberer mit viel Blitz und Donner, der beim Einschweben auf dem Hoverboard fast aussieht wie Obi-Wan Kenobi mit einem Laserschwert (Kostüme: Verena Waldmüller). Und natürlich Enrique Keil als wunderbarer Diener Gustav, der sich in seiner bezwingenden Höflichkeit so verausgabt, dass er sogar auf zwei Besenstiele gestützt schlafen kann.
Bettina Fraschke
hr4, Jens Wellhöner
Das Grimm’sche Märchen, modern aufpoliert mit einem Schuss Gesellschaftskritik – eine gelungene Inszenierung!
zum hr4 Podcast
6. November 2018