Im Traum Schweben

Stückentwicklung
WIEDERAUFNAHME  29. September 2018
Dauer 30 Minuten
Alter Empfohlen ab 3 bis 8 Jahren
tif-Foyer
So 23 Dez

Eine kleine, feine zauberhafte Reise ins Land der Träume und die Frage, wie man im Dunkeln funkeln kann.
15:00 — 15:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel

Inhalt
Für Kinder ab drei Jahren erfinden wir eine zarte Geschichte über die Kraft der Sprache und den Mut, Unbekanntes zu entdecken und Bekanntes zu befragen: Wie viele Worte passen in einen Atem? Kann man Meeresrieseln malen? Was wiegt ein Traum? Wie funkeldunkelt man im Hellen?
Inspiriert von den Gedichten Christian Morgensterns, des Amerikaners Shel Silverstein in einer Übersetzung von Harry Rowohlt und weiterer Wortartisten, gehen zwei Musiker und ein Schauspieler auf eine kleine, poetische Reise, in der auch mal die Stille Königin sein wird.

Ein Theatererlebnis für Plappermäuler, Alleswissenwoller, Krachmachliebhaber, Leisehörer und Nochstaunenkönner, das neben dem tif-Foyer auch in Kindergärten und Grundschulen zu Gast sein wird.
Besetzung
Inszenierung und Dramaturgie
Bühne und Kostüme
Isabell Heinke
Komposition und Live-Musik
Janek Vogler
Pressestimmen
HNA, Kirsten Ammermüller
Inspiriert von den Gedichten Christian Morgensterns, Ernst Tochs, Hugo Balls und anderen Vertretern der dadaistischen Lautmalerei, begeben sich die drei Darsteller Enrique Keil, Georgy Vysotsky und Janek Vogler auf eine poetische und fantastische Reise quer durch die Galaxie des Nonsens.
mehr lesen
18. Dezember 2018
Vollbildansicht
schließen
HNA  18. Dezember 2018

In der Galaxie des Nonsens
"Im Traum Schweben" im tif-Foyer mit absurden Bildern und lautmalerischer Sprache

Inspiriert von den Gedichten Christian Morgensterns, Ernst Tochs, Hugo Balls und anderen Vertretern der dadaistischen Lautmalerei, begeben sich die drei Darsteller Enrique Keil, Georgy Vysotsky und Janek Vogler auf eine poetische und fantastische Reise quer durch die Galaxie des Nonsens.
Wer glaubt, Theater bediene sich der Macht der Sprache ausschließlich in Monologen und Dialogen, wird in dem neuen Stück des Jungen Staatstheaters "lm Traum Schweben" von Thomas Hof eines Besseren belehrt: Inspiriert von den Gedichten Christian Morgensterns, Ernst Tochs, Hugo Balls und anderen Vertretern der dadaistischen Lautmalerei, begeben sich die drei Darsteller Enrique Keil, Georgy Vysotsky und Janek Vogler auf eine poetische und fantastische Reise quer durch die Galaxie des Nonsens. Herrlich, skurril und absurd kommt die Inszenierung mit viel Musik daher – und zog, begleitet von viel Kicherei, bei der Drauffühlung am Samstagnachmittag auch die kleinsten Theaterbesucher für 30 Minuten in den Bann.

Alles ist möglich

Jeder kennt das: Im Traum ist alles und nichts möglich. Mit völliger Sicherheit meint man, etwas in der Hand zu halten, und plötzlich ist es weg. Der Szenen- und Ortswechsel vollzieht sich ebenso abrupt wie selbstverständlich. Staunend nimmt man wahr, dass man fliegen kann und auch der Absturz aus höchsten Höhen endet nicht mit einem harten Aufprall, sondern geht fließend in die nächste Szene über. In einem solchen Traum befinden sich die drei Darsteller und nehmen das Publikum mit auf diese wundersame Traumreise. Bühnenbild und Requisiten von Isabel Heinke sind zum größten Teil aus Pappe und werden von den Darstellern zweckdienlich hergestellt und umgeändert. Das Stück gleicht einem bunten Cartoon, jedoch ohne wirklich ersichtliche Handlung. Das ist aber auch nicht nötig. Vielmehr lässt es staunen, schmunzeln und abtauchen in die herrlich absurde Welt des Nonsens. Für Kinder ab 3 Jahre und auch Erwachsene ein großer Spaß.
Kirsten Ammermüller