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Schirin Khodadadian

Regisseurin

Schirin Khodadadian, 1969 in Bergisch Gladbach geboren, studierte nach dem Abitur Germanistik und Französisch an der Universität Münster. Mit ihrer Inszenierung Trainspotting von Enda Walsh am Theater Ingolstadt (2002) wurde Schirin Khodadadian bekannt. Für ihre Inszenierung von Theresia Walsers Stück So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr am Staatstheater Kassel bekam sie 2005 den Förderpreis für Regie der Deutschen Akademie für Darstellende Künste. Die Zusammenarbeit mit der Autorin Theresia Walser setzte sie mit der Uraufführung Die Liste der letzten Dinge am Bayrischen Staatsschauspiel (2006) und der Uraufführung des Stückes Morgen in Katar (2007/08) am Staatstheater Kassel fort. Insgesamt arbeitete Schirin Khodadadian bereits sieben Mal am Staatstheater Kassel; weitere Regiearbeiten in Kassel waren Schillers Die Räuber (2005/06) und Maria Stuart (2009/10), Blackbird von David Harrower (2006/07), die Deutschsprachige Erstaufführung von Trunkener Prozess von Bernard-Marie Koltès (2008/09), sowie die Uraufführungen von Rebekka Kricheldorfs Robert Redfords Hände Selig (2010/11) – eingeladen zu den ›Autorentheatertagen‹ 2011, Testosteron (2012/13) – eingeladen zu den ›Autorentheatertagen‹ 2013 am Deutschen Theater Berlin, und Die Kunst der Selbstabschaffung (2014/15).
Nach ihrer Inszenierung Chapters von Bettina Erasmy (2015/16) bringt Schirin Khodadadian in der Spielzeit 2016/17 mit Das blaue Licht  / Dienen erneut ein Stück von Rebekka Kricheldorf zur Uraufführung.