
Trompete: Max Westermann
Klavier: Julia Okruashvili
Lesung: Thomas Meczele
Spohr Kammerorchester
Lesung: Thomas Meczele
Dmitri Schostakowitsch ist ein Komponist der Widersprüche – im Leben wie im Schaffen – er ist ein Klangmagier der tragischen wie heiteren Töne. Das gilt für seine Kammermusik gleichermaßen wie für seine Oper Lady Macbeth von Mzensk. Er vermochte es, instrumentale wie gesangliche Bilderwelten zu kreieren, die hier wie »Edelsteine sprühen«, dort jedoch von Einsamkeit und Verzweiflung tönen.
Besucher, die eine Karte für die Vorstellung von Lady Macbeth von Mzensk am 2. März im Opernhaus erwerben, kommen in den Vorzug einer ermäßigten Eintrittskarte für das Kammerkonzert am 27. Februar: Das renommierte Spohr Kammerorchester Kassel spielt an diesem Abend Georg Philipp Telemanns Konzert D-Dur für Trompete und Orchester neben Schostakowitschs Klavierkonzert Nr. 1 c-moll op. 35 für Klavier, Trompete und Streichorchester (1933) und die Kammersinfonie op. 110a (1960) in der Bearbeitung nach dem 8. Streichquartett von Rudolf Barshai.