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Sebastian Noack

Bariton

Der gebürtige Berliner studierte an der Hochschule der Künste Berlin, er war Meisterschüler bei Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann. Sein Studium schloss er mit Auszeichnung ab. Er erhielt ein Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes sowie ein Meisterkurs-Stipendium der Villa Musica Mainz.
Bekannt wurde er durch den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang. Seitdem hat er sich zunächst und im Besonderen als Konzertsänger einen Namen gemacht. Sein Repertoire umfasst alle bedeutenden oratorischen Werke von der Renaissance bis zur Gegenwart, Claudio Monteverdis Marienvesper ebenso wie Mendelssohns Elias, Schumanns Faust-Szenen (Radio Philharmonie Saarbrücken) oder Brittens War Requiem (Gasteig München). Auch die zeitgenössische Musik bildet einen wichtigen Bestanteil seiner Arbeit und er ist gern gesehener Gast auf internationalen Festivals. Noacks großes Interesse gilt dem Liedgesang. Bereits vor einigen Jahren sprang er mit großem Erfolg für Thomas Quasthoff bei einem Liederabend in Lindau ein. Im Bereich der Oper zunächst konzertant tätig, debütierte Sebastian Noack im Juni 2009 in Donizettis Viva la Mamma an der Staatsoper Berlin. Im Januar 2010 gab er sein Rollendebüt als Wolfram von Eschenbach in Richard Wagners Tannhäuser an der Oper Halle und im Januar 2011 debütierte er als Kurwenal (Tristan und Isolde) am Deutschen Nationaltheater Weimar und übernahm dieselbe Partie im März 2011 kurzfristig an der Deutschen Oper Berlin. Im Sommer 2013 war Noack mit Ravels Lʼenfant et les sortilèges zu Gast in Japan, und im Herbst gastierte er in einer Tristan-Neuproduktion der niederländischen Reisoper wiederum als Kurwenal. Beethovens Fidelio führte ihn als Don Pizarro im April 2015 ans Theatro Municipal in Rio de Janeiro. Im Januar 2015 erschien bei OehmsClassics Noacks Neueinspielung der Dichterliebe und anderer Heine-Vertonungen von Robert Schumann auf CD.
Seit Oktober 2011 lehrt Noack als Gastprofessor für Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler.

Zur Spielzeit 2016/17 kam Sebastian Noack als Mitglied des Opernensembles ans Staatstheater Kassel und sang Graf Almaviva in Die Hochzeit des Figaro, Miller in Verdis Luisa Miller und Peter in Hänsel und Gretel. Außerdem war er als Ping in der Wiederaufnahme von Turandot zu erleben. 2017/18 ist er erneut Peter, Herr Fluth in Die lustigen Weiber von Windsor sowie Sprecher und 2. Geharnischter in Die Zauberflöte.

In der Spielzeit 2017/18 am Staatstheater Kassel

Die lustigen Weiber von Windsor (Herr Fluth)
Die Zauberflöte (Sprecher)
Die Zauberflöte (2. Geharnischter)
Hänsel und Gretel (Vater Peter )