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Sonja Trebes

Regisseurin

Nach dem Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und dreijähriger solistischer Tätigkeit am Landestheater Eisenach studierte Sonja Trebes Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, bis sie im Jahr 2013 ihr Regiediplom mit der Inszenierung Shockheaded Peter am Staatstheater Kassel ablegte. Neben zahlreichen Inszenierungen mit Schauspiel- und Gesangsstudenten, wie zum Beispiel Die Dreigroschenoper (Kreiskulturraum Kronach, 2001), Die schöne Galathee (Studiotheater Weimar, 2003), Der gute Mensch von Sezuan (mon ami, Weimar, 2004), Carmen (Berlin, kleines Tempodrom, 2010), La serva padrona (Berlin, Marstallbühne, 2011) und Almira (Musikakademie Kassel, 2013) führte sie auch Regie bei eigenen Stücken. Lehraufträge für szenischen Unterricht brachten sie an die Universität Bamberg und Musikakademie Kassel. Im Jahr 2000 gründete Sonja Trebes den Schauspielverein »Das Kaleidoskop« und erhielt den Kulturförderpreis des Landkreises Kronach. Sie nahm an Meisterkursen, unter anderem von Jossie Wieler, Hans Neuenfels und Katharina Wagner, teil. Seit mehreren Jahren wirkte sie zudem im Rahmen ihrer Assistententätigkeit bei den Bayreuther Festspielen mit, bevor sie mit der Produktion Parsifal an den Salzburger Osterfestspielen und dem Beijing Music Festival teilnahm. Am Staatstheater Kassel inszenierte Sonja Trebes das 9. TJO-Projekt (Shockheaded Peter) sowie Verdis Rigoletto und die Barockoper Artaserse von Leonardo Vinci.
Am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen hat Sonja Trebes nach Händels Oratorium Belsazar in 2014/15 zuletzt Il cappello di paglia di Firenze (Der florentiner Hut) von Nino Rota inszeniert. In der Spielzeit 2017/18 übernimmt Sonja Trebes am Staatstheater Kassel die Regie für Otto Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor.

(c) Foto: Daniela Faber

In der Spielzeit 2017/18 am Staatstheater Kassel

Die lustigen Weiber von Windsor (Inszenierung)
Operncafé DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR (Inszenierung)