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Stephan Müller

Regisseur

Stephan Müller begann seine Theaterlaufbahn als Assistent am Theater Basel unter der Intendanz von Werner Düggelin. Ab 1975 studierte er in den USA, arbeitete mit Robert Wilson, Richard Foreman, Mabou Mines, Meredith Monk und gründete die eigene Theatergruppe mixed media. Ab 1978 arbeitete er am Schauspielhaus Zürich, wo er das  LABOR leitete. Von 1980 bis 1988 war er als freischaffender Regisseur u.a. in Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg (Kampnagel), San Francisco und New York (Public Theatre) sowie als Dozent an der Universität der Künste Berlin tätig. 1988 kehrte er als Regisseur ans Theater Basel zurück. Von 1993 bis 1999 leitete er gemeinsam mit Volker Hesse das Theater am Neumarkt in Zürich. Am Wiener Burgtheater arbeitete er von 1999 bis 2005 als Regisseur und Dramaturg. Derzeit ist er Leiter des „Master of Arts"-Studiengangs für Regie an der Zürcher Hochschule der Künste. Zuletzt inszenierte er u.a. in Frankfurt Die Blinden von Walter Zimmermann, beim Lucerne Festival Dido und Aeneas von Henry Purcell und Phaedra von Hans Werner Henze und an der Vlaamse Opera in Antwerpen Die Schöpfung von Joseph Haydn. In der Spielzeit 2011/2012 inszenierte er am Staatstheater Kassel Allesandro Scarlattis Oper Griselda und kehrte dann für die Regie des Doppelopernabends La Voix Humaine ( Francis Poulenc) und Herzog Blaubarts Burg (Béla Bártok), nach Kassel zurück. In der Spielzeit 2016/17 nahm sich Stephan Müller erneut der Regie einer Barockoper an: Er inszenierte Antigona von Tommaso Traetta. 2017/18 führt Stephan Müller Regie in Mozarts Lucio Silla sowie in Wagners Tristan und Isolde.

In der Spielzeit 2017/18 am Staatstheater Kassel

Antigona (Inszenierung)
Lucio Silla (Inszenierung)
Operncafé LUCIO SILLA (Inszenierung)
Tristan und Isolde (Inszenierung)