Daniel Holzhauser

Bariton
Zur Person
Daniel Holzhauser studierte Gesang am Leopold-Mozart-Zentrum bei Prof. Dominik Wortig. Zudem studierte er bei Marie Tremblay-Schmalhofer sowie Kunstliedbegleitung bei Rudi Spring und erhielt weitere Anregungen zur Abrundung seiner Gesangstechnik auf Meisterkursen bei Michael Nagy, Prof. Karl-Heinz Kammerlander, Prof. KS Reinhard Leisenheimer und Prof. Frieder Bernius. Im Rahmen seiner Studien sammelte er bereits erste Bühnenerfahrungen am Theater Augsburg in Mike Svobodas Erwin das Naturtalent und Meeting Dido (einer Collage aus Dido und Aeneas von Henry Purcell und Satyricon von Bruno Maderna).
Der mehrfache erste Preisträger bei »Jugend musiziert« war fünf Jahre lang Mitglied des bayerischen Landesjugendchores und der bayerischen Singakademie und ist Kulturförderpreisträger der Stadt und des Landkreises Landsberg/Lech. In der Spielzeit 2012–13 gastierte er mit der Partie des 2. Soldaten in Wolfgang Erich Korngolds Violanta am Theater Augsburg. Im Jahr darauf war er am gleichen Haus als Graf von Ceprano in Rigoletto zu hören. Im Mai 2014 gab er mit der Uraufführung der Oper Vivier. Ein Nachtprotokoll von Marko Nikodjevic sein Debüt bei der Münchner Biennale und dem Staatstheater Braunschweig. Im Januar 2015 führte er zusammen mit Rudi Spring die Winterreise von Franz Schubert auf.
Am Staatstheater Kassel war Daniel Holzhauser bereits als 2. Bursche im 11. TJO-Projekt Der Mond von Carl Orff sowie bei der Übernahme des Stückes ins Opernhaus zu erleben. Seit der Spielzeit 2016–17 ist der junge Bariton nun festes Mitglied des Kasseler Opernensembles und stand seitdem in zahlreichen Partien auf der Bühne, unter anderem als Baron Puck (Die Großherzogin von Gerolstein), Graf Paris (Roméo et Juliette), Pietro Fléville/Fouquier Tinville (Andrea Chénier), Schaunard (La Bohème), Adonis (Venus and Adonis) und Steuermann (Tristan und Isolde). Zudem übernahm er in Wolfgang Mitterers Kinderoper Schneewittchen gleich drei Rollen: Jäger, Rupert und Königssohn. Im April 2018 gab er sein umjubeltes Debüt als Papageno in der Wiederaufnahme von Die Zauberflöte.
In der Spielzeit 2018–19 ist er als Lorenzo in der konzertanten Aufführung von I Capuleti e i Montecchi, als Graf Eberbach in Der Wildschütz und als Mandarin in der Wiederaufnahme von Turandot zu erleben. Außerdem wirkt er bei der Produktion Anfang und Ende – B.A.C.H.⁶¹ als Bass-Bariton mit.