Elizabeth Bailey

Sopran
Zur Person
Die in England geborene Sopranistin erhielt ihre Ausbildung an der Guildhall School of Music & Drama in London. Ihre dort erworbenen Kenntnisse vertiefte sie anschließend in weiteren Meisterkursen. Seit dieser Zeit erarbeitete sie sich ein breites Repertoire an Partien, darunter Morgana in Händels Alcina, Olympia in Les Contes d’ Hoffmann, Elvira in L’Italiana in Algeri, Wanda in La Grande Duchesse de Gerolstein und Rosina in La Finta semplice. Erste Engagements führten sie an verschiedene Häuser in Frankreich und in der Schweiz. Neben ihrer Tätigkeit als Opernsängerin widmet sie sich einem breiten Konzert- und Oratorienrepertoire, zu dem Werke wie Carmina Burana, Messias, Ein deutsches Requiem und das Weihnachtsoratorium zählen. 2007 nahm sie am Menuhin Festival in Gstaad teil, wo sie mit einem Liederabend eingeladen war. Des Weiteren trat sie mit namhaften Chören und Orchestern in verschiedenen französischen Städten auf. Sie ist vielfache Preisträgerin und war zwischen 2007 und 2009 Teilnehmerin bei verschiedenen internationalen Gesangswettbewerben wie der »Operalia« oder dem »Queen Elizabeth Wettbewerb«, bei denen sie als Finalistin überzeugen konnte.
Zur Spielzeit 2016–17 kam die britische Sopranistin als festes Ensemblemitglied an das Staatstheater Kassel und war zunächst als Gräfin in Mozarts Le nozze di Figaro sowie als Konstanze in der Wiederaufnahme von Die Entführung aus dem Serail zu hören. In Antonio Literes Kammeroper Los Elementos übernahm sie die Partie des Elements Luft, zudem sang sie Schneewittchen in der gleichnamigen Kinderoper von Wolfgang Mitterer und war in der Titelpartie von Antigona auf der Opernbühne zu erleben. Mit Giunia (Lucio Silla), Anne Truelove (The Rake’s Progress) und der Königin der Nacht (Die Zauberflöte) folgten weitere große Partien. Für ihre herausragenden Leistungen wurde sie 2018 mit dem Kasseler Irma-Jansa-Gesangspreis ausgezeichnet.
In der Spielzeit 2018–19 singt sie Woglinde in Das Rheingold, Giulietta in I Capuleti e i Montecchi und übernimmt in Anfang und Ende – B.A.C.H.⁶¹ eine der Sopranstimmen.