Karola Sophia Schmid

Sopran (Opernstudio)
Zur Person
Karola Sophia Schmid wurde 1992 bei Hamburg geboren. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie an der Universität der Künste Berlin. Meisterkurse ergänzten ihre Ausbildung. Die junge Sopranistin sang mit Orchestern wie den Hamburger Symphonikern, dem Hamburger Barockorchester Elbipolis, dem Ensemble Resonanz, dem Bell’Arte Salzburg, der Hamburger Camerata und den Brandenburger Symphonikern. 2013 trat sie im Rahmen einer Konzertreise mit einem Liedprogramm in Japan auf.
Auf erste Opernerfahrungen in Hochschulproduktionen folgten mehrere Engagements am Opernhaus Kiel: Mélisse in Jean-Baptiste Lullys Atys, Friedensbote (Rienzi), Barbarina (Le nozze di Figaro), Page Urbain in Giacomo Meyerbeers Les Huguenots, Waldvogel (Siegfried), Témire und L’amour in Jean-Marie Leclairs Scylla et Glaucus sowie die Titelpartie in Toshio Hosokawas Matsukaze. Im Sommer 2016 sang sie als Teil ihres Master-Abschlusses an der Universität der Künste mit großem Erfolg die Titelpartie in Aribert Reimanns Melusine, kurz darauf war sie als Taumännchen am National Opera Center in New York City zu hören.
Seit der Spielzeit 2017–18 ist Karola Sophia Schmid als Opernstudio-Stipendiatin am Staatstheater Kassel engagiert und stand bislang unter anderem als Musetta (La Bohème), Cupido (Venus and Adonis), Karolka (Jenufa), Papagena (Die Zauberflöte) und Taumännchen (Hänsel und Gretel) auf der Bühne.
Als Sandmännchen und Taumännchen wird sie in der Spielzeit 2018–19 zu erleben sein, zudem übernimmt sie Nanetta in Verdis Falstaff, Base in Madama Butterfly, Gretchen in Der Wildschütz und in Anfang und Ende – B.A.C.H.⁶¹ eine der Sopranstimmen.