Nadja Stefanoff

Sopranistin (Gast)
Zur Person
Nadja Stefanoff, in Chemnitz geboren, absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Dresdner Musikhochschule sowie an der Staatsoper Dresden. Sie war Gewinnerin des Gesangswettbewerbs Orpheum Public Award for Mozart - Zürich 2004 und erreichte den 3. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang - Berlin 2002. Ihr erstes Festengagement führte sie an das Theater Erfurt, gefolgt von einem zweijährigen Vertrag am Stadttheater Pforzheim. Ihrem ersten Engagement folgten sofort Gastauftritte an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, Konzerte mit dem Orchestra of the age of enlightenment und dem Zürcher Kammerorchester in der Tonhalle Zürich sowie der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz.

Von 2007 bis 2014 gehörte die Sängerin zum Ensemble am Theater Bremen. Mit Beginn des Bremer Engagements folgten Gastauftritte mit der deutschen Kammerphilharmonie Bremen sowie Gastverträge an der Staatsoper Stuttgart, der Komischen Oper Berlin, der Staatsoperette Dresden und der Oper Bonn, außerdem CD-Produktionen mit dem Orchester der Staatsoperette Dresden und mit der NDR Radiophilharmonie.
Aus den großen Hosenrollen wie Calbo in Rossinis Maometto II, Idamante in Mozarts Idomeneo und der Titelpartie in Strauss’ Rosenkavalier erwuchs mit Adalgisa in Bellinis Norma, Donna Elvira in Mozarts Don Giovanni, Judith in Herzog Blaubarts Burg von Bela Bartok und Giulietta in Hoffmanns Erzählungen ihr Fachwechsel zum jugendlich dramatischen Sopran, dessen Debüt sie 2013–14 am Bremer Theater als Tosca feierte.
Es folgten die Titelpartie in Martinus Juliette und am Staatstheater Braunschweig als Anna Karenina in Hubays monumentaler Oper, wo sie in der Spielzeit 2015–16 als Lisa in Tschaikowskys Pique Dame und La Falena in Smareglias gleichnamiger Opernrarität zu erleben war. Außerdem verpflichtete sie das Staatstheater Oldenburg als Manon Lescaut (Puccini).
Seit der Spielzeit 2014–15 gehört Nadja Stefanoff dem Ensemble des Staatstheaters Mainz an, wo sie die Titelpartien in Tosca und Norma wie auch in Médée von Cherubini und Armide von Gluck übernahm.
Es folgten erneut Donna Elvira, nun am Gärtnerplatztheater München, und ihr Sieglinden-Debüt (Die Walküre) am Staatstheater Oldenburg. Als Norma (Bellini) war sie zuletzt am Nationaltheater Mannheim und am Staatstheater Mainz zu hören, wo sie auch Vitellia in La clemenza di Tito sang sowie Elisabetta in Maria Stuart am Gärtnerplatztheater München.

In der Spielzeit 2018–19 kommt Nadja Stefanoff als Sieglinde-Gast in Die Walküre ans Staatstheater Kassel.
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