Uwe Steinbruch

Schauspieler
Zur Person
Uwe Steinbruch war nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin, in seiner langjährigen Theaterlaufbahn u. a. am Theater der Stadt Rostock, der Freien Volksbühne, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, am Deutschen Theater in Berlin und am Berliner Ensemble engagiert. Seit der Spielzeit 2004/05 gehört er zum Schauspielensemble des Staatstheaters Kassel und spielte am Haus u. a. die Hauptrolle in Tschechows Onkel Wanja (2005/06), Argan in Der eingebildete Kranke von Molière (2006/07), Miller in Schillers Kabale und Liebe (2007/08), Otto in Der Drang von Franz Xaver Kroetz (2008/09), Zettel in Shakespeares Ein Sommernachtstraum (2008/09) und Killer Joe Cooper in Killer Joe von Tracy Letts (2009/10). In der Spielzeit 2010/11 war Uwe Steinbruch u. a. als Estragon in Warten auf Godot von Samuel Beckett und als Kreon in Euripides' Medea zu sehen. In der Spielzeit 2011/12 spielte er u. a. die Titelrolle in Baal von Bertolt Brecht, sowie Valerio in Büchners Leonce und Lena. 2012/13 war er u.a. als Diener Sosias in Heinrich von Kleists Amphitryon und als Schigolch in Lulu von Frank Wedekind zu sehen. 2013/14 spielte er u.a. im Himbeerreich und Linus Grollinger in Im tiefen Tal der Todeskralle. 2014/15 folgten u.a. Vater Néyif in  Hochzeit bei den Cromagnons von Wajdi Mouawad, Luka in Nachtasyl von Maxim Gorki und Peter Munk in Kaltes Herz nach Wilhelm Hauff. In der Spielzeit 2015/16 stand er in Elfriede Jelineks Die Schutzbefohlenen, als Ebenezer Scrooge in Eine Weihnachtsgeistergeschichte, als Herr Wunder in Dea Lohers Gaunerstück und als Morten Kiil in Ein Volksfeind auf der Bühne. 2016/17 spielte er u.a. Räuberhauptmann Mattis in Ronja Räubertochter. Außerdem war und ist er in Gerhart Hauptmanns Die Ratten (Regie: Maik Priebe), Aischylos' Die Orestie (Regie: Johanna Wehner) und Friedrich Schillers Die Räuber (Regie: Markus Dietz/Philipp Rosendahl) zu sehen. 2017/18 folgten u. a. die Stückentwicklung dass alles zum besten steht, hätten sie sagen müssen (Regie: Philipp Rosendahl) und William Shakespeares Ein Sommernachtstraum (Regie: Laura Linnenbaum).

Er ist Gewinner des VolksBühne-Preises 2017 in der Sparte Schauspiel.