Younggi Moses Do

Tenor
Zur Person
Der junge Tenor stammt aus Korea und studierte Gesang an der Pusan National Universität sowie an der Musikhochschule Lübeck. Er gewann 2012 jeweils einen zweiten und einen dritten Preis bei Lieder-Wettbewerben in Yeonji und Busan (Korea). Zu seinen gesungenen Partien zählen Baron Kronthal (Der Wildschütz) und Goro (Madama Butterfly), seine studierten Opern-Partien umfassen Ferrando (Così fan tutte), Tamino (Die Zauberflöte) und Nemorino (L’elisir d’amore). Darüber hinaus verfügt er über ein großes Arien-Repertoire von Mozart bis Verdi und er pflegt mit regelmäßigen Auftritten seine Liebe für den Konzertbereich: Er war unter Ton Kopmann mit Bach-Kantaten zu hören, im April 2016 sang er die Tenor-Partie in Mozarts Requiem in der Hamburger Laeiszhalle.
Am Staatstheater Kassel war Younggi Moses Do in der Spielzeit 2016–17 als Erzähler in Carl Orffs Der Mond zu erleben. Seit der Saison 2017–18 ist er festes Ensemblemitglied und war bislang unter anderem als Abbé in Andrea Chénier, Junker Spärlich in Die lustigen Weiber von Windsor, Aufidio in Lucio Silla, Hirte in Tristan und Isolde sowie als 1. Priester/1. Geharnischter in Die Zauberflöte zu erleben.
2018–19 steht er als Pong in der Wiederaufnahme von Turandot, als Almaviva in der Wiederaufnahme von Der Barbier von Sevilla sowie als Bardolfo in Verdis Falstaff auf der Opernbühne. Zudem übernimmt er in Anfang und Ende – B.A.C.H.⁶¹ die Tenorstimme.