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West Side Story

Nach einer Idee von Jerome Robbins | Buch von Arthur Laurents
Musik von Leonard Bernstein | Gesangstexte von Stephen Sondheim
In englischer Sprache mit deutschen Untertiteln
Kostprobe: 16.01.2018, 19.00 Uhr | Opernhaus
Premiere: 20.01.2018, 19.30 Uhr | Opernhaus
Musikalische Leitung: Alexander Hannemann
Inszenierung: Philipp Rosendahl
Bühne: Daniel Roskamp
Kostüme: Brigitte Schima
Dramaturgie: Christian Steinbock
Licht: Albert Geisel
Choreografie: Volker Michl

Als moderne Adaption von Shakespeares ROMEO UND JULIA erzählt WEST SIDE STORY natürlich die Geschichte der tragischen Liebe. Aber das wahrscheinlich berühmteste Musical der Welt, dieser Versuch einer »amerikanischen Oper«, zeichnet sich vor allem durch seine Vielseitigkeit aus. Migration und Heimat, Jugendliche ohne Perspektiven auf der Suche nach ihrem Platz im Leben, ratlose Erwachsene, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, Fanatismus, der zu tödlicher Gewalt führt, und Vergebung, die vielleicht einen Ausweg bieten kann, sind Themen, denen die Protagonisten ausgesetzt sind. // Tony, der Anführer der Jets, einer alteingesessenen Straßengang, liebt Maria, die Schwester von Bernardo, dem Anführer der neu zugezogenen Sharks. Die Revierkämpfe in der New Yorker Westside werden immer brutaler, bis Tony Marias Bruder im Affekt ersticht. Obwohl sie ihm verzeihen kann, wird Tony Opfer von Willkür, Intrige und Rachsucht. // Die Schöpfer des Musicals wollten diese Geschichte in einer neuen Form erzählen, die weder Oper noch Ballett oder Schauspiel, sondern eine gleichbedeutende Kombination der drei Kunstformen sein sollte. Daraus entstand ein musikalisch höchst anspruchsvolles Stück, in dem dramatische Arien, witzig-kritische Songs, rasante Tanznummern und schnelle Dialoge in einer künstlichen Jugendsprache in ein ergreifendes Finale münden – die Jugendlichen stehen mit der trauernden Maria um Tonys Leiche. // Aber im Gegensatz zu Shakespeares Julia legt sich Maria am Ende nicht zum Sterben neben ihren Geliebten. Sie steht auf und geht mit den anderen erhobenen Hauptes in eine Zukunft, die möglicherweise eine Versöhnung bringen könnte.

Vorstellungen
16.01.18, 19.00
20.01.18, 19.30
27.01.18, 19.30
28.01.18, 16.00
11.02.18, 18.00
16.02.18, 19.30
18.02.18, 18.00
24.02.18, 19.30
02.03.18, 19.30
03.03.18, 19.30
11.03.18, 18.00
10.05.18, 19.30
27.05.18, 18.00
10.06.18, 19.30
20.06.18, 19.30
Staatstheater Kassel, Friedrichsplatz 15, KasselHessen0561/1094222
Opernhaus
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