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Wiebke Meier

Bühnen- und Kostümbildnerin

Wiebke Meier studierte Kostümbild bei Maren Christensen an der Fachhochschule Hannover für Design und Medien, sowie Innenarchitektur an der escuela de artes y officios in Valencia. Während des Studiums entwarf sie Kostüme für Opernproduktionen der Musikhochschule Hannover und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Frankfurt am Main.
Von 2002 bis 2005 war sie Kostümassistentin am Düsseldorfer Schauspielhaus. Dort assistierte sie u. a. Franz Lehr und Margit Koppendorfer.
Seit 2005 arbeitet sie als freie Kostüm- und Bühnenbildnerin für Schauspiel und Musiktheater. Für ihre Arbeiten am Düsseldorfer Schauspielhaus (The new electric ballroom und Leonce und Lena) wurde sie 2006 für den Förderpreis für darstellende Kunst der Stadt Düsseldorf nominiert.
Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann auch ihre Zusammenarbeit mit Patrick Schlösser. Gemeinsame Arbeiten führten sie ans Schauspielhaus Graz (2006 Zwischenspiel und 2007 Menschenfeind), ans Volkstheater Wien (2007 Schöne Bescherungen) und ans Staatstheater Kassel (2008 Viel Lärm um Nichts und 2009 Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit).
2007 war sie Mitbegründerin des Heimathafen Neukölln in Berlin und ist seitdem Mitglied im künstlerischen Leitungsteam. Dort begann auch 2008 die Zusammenarbeit mit Nicole Oder (u. a. 2009 Arabboy und 2010 Arabqueen – Preisträger des Festivals radikal jung in München 2011). 2012 gestaltete sie für die Uraufführung von Katja Hensels Im Sprung der toten Katze (Regie: Nicole Oder) am Staatstheater Kassel das Bühnen- und Kostümbild.
2010 entwarf sie das Kostümbild für die Oper Dido und Aeneas an den Bühnen der Stadt Gera und 2011 für La Bohème am Staatstheater Kassel, beides in der von Regie Philipp Kochheim. Am Staatstheater Kassel begann auch die Zusammenarbeit mit Thomas Bockelmann (2010 Warten auf Godot von Samuel Beckett und 2011 Leonce und Lena von Georg Büchner).

In der Spielzeit 2017/18 am Staatstheater Kassel

La Bohème (Kostüme)