
Die Autorin: Agnes Mann
Natascha: Björn Bonn
Die Mehrheit: Matthias Fuchs
Der Wanderer: Sebastian Klein
Der Vater: Uwe Steinbruch
Der Musiker: Dirk Raulf
Die Autorin: Agnes Mann
Natascha: Björn Bonn
Die Mehrheit: Matthias Fuchs
Der Wanderer: Sebastian Klein
Der Vater: Uwe Steinbruch
Der Musiker: Dirk Raulf
Die Autorin: Agnes Mann
Natascha: Björn Bonn
Die Mehrheit: Matthias Fuchs
Der Wanderer: Sebastian Klein
Der Vater: Uwe Steinbruch
Der Musiker: Dirk Raulf
Die Autorin: Agnes Mann
Natascha: Björn Bonn
Die Mehrheit: Matthias Fuchs
Der Wanderer: Sebastian Klein
Der Vater: Uwe Steinbruch
Der Musiker: Dirk Raulf
Die Autorin: Agnes Mann
Natascha: Björn Bonn
Die Mehrheit: Matthias Fuchs
Der Wanderer: Sebastian Klein
Der Vater: Uwe Steinbruch
Der Musiker: Dirk Raulf
Die Autorin: Agnes Mann
Natascha: Björn Bonn
Die Mehrheit: Matthias Fuchs
Der Wanderer: Sebastian Klein
Der Vater: Uwe Steinbruch
Der Musiker: Dirk Raulf
Die Autorin: Agnes Mann
Natascha: Björn Bonn
Die Mehrheit: Matthias Fuchs
Der Wanderer: Sebastian Klein
Der Vater: Uwe Steinbruch
Der Musiker: Dirk Raulf
Die Autorin: Agnes Mann
Natascha: Björn Bonn
Die Mehrheit: Matthias Fuchs
Der Wanderer: Sebastian Klein
Der Vater: Uwe Steinbruch
Der Musiker: Dirk Raulf
Die Autorin: Agnes Mann
Natascha: Björn Bonn
Die Mehrheit: Matthias Fuchs
Der Wanderer: Sebastian Klein
Der Vater: Uwe Steinbruch
Der Musiker: Dirk Raulf
»Ich bin fort und weiß nicht, wie ich dort hingekommen bin, bin verschwunden in dem, was ich sein wollte, was ich alles besorgen wollte, was ich mir alles erträumt habe. … Man verläuft sich immer selbst im entscheidenden Moment.«
Basierend auf Franz Schuberts und Wilhelm Müllers Liederzyklus über einen Wanderer, der auf einsamen Wegen seinem Tod entgegen geht und sich an sein Liebchen erinnert, schickt Elfriede Jelinek in ihrer WINTERREISE das literarische Ich auf eine Reise durch innere und äußere Landschaften. Versatzstücke und Zitate dienen der Autorin dabei nach vertrauter Manier als Ausgangsmaterial, das sie in den eigenen Schreibfluss eingliedert und umdeutet. So wird das aus der Zeit gefallene und plötzlich im Licht der Öffentlichkeit stehende Kind (die entführte und wiedergefundene Natascha Kampusch) zum Spiegel für die eigene Isolation und Fremdheit.
WINTERREISE ist sicherlich Elfriede Jelineks persönlichstes Werk. Sie setzt sich darin mit unserer Gegenwart ebenso wie mit der eigenen Vergangenheit auseinander, aus der – wie ein im wahrsten Sinne des Wortes ›in die Irre‹ gegangener Wanderer – der an Alzheimer erkrankte Vater auftaucht. Die Wanderschaft wird bei Jelinek zur Grundmetapher für das Leben überhaupt. Es handelt sich jedoch eine »Reise im Stillstand«, denn – so die Autorin in ihren Dankesworten zur Verleihung des Mülheimer Dramatikerpreises 2011: »Es ist alles Stillstand, auch wenn sich die Menschen scheinbar bewegen. Hinter ihnen ragt das Dunkle auf, wie eine Bühnenkulisse, der sie nicht entkommen können.«
Regisseur Volker Schmalöer setzt nach Peter Handkes Publikumsbeschimpfung in der Spielzeit 2009 / 2010 seine Beschäftigung mit sprachexperimenteller Gegenwartsdramatik fort.
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