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Gotautė Kalmatavičiūtė © N. Klinger Gotautė Kalmatavičiūtė $copy; N. Klinger

Victor Rottier, Luca Ghedini (vorne) © N. Klinger Victor Rottier, Luca Ghedini (vorne) $copy; N. Klinger

im Vordergrund: Gotautė Kalmatavičiūtė, Victor Rottier 
dahinter Ensemble  © N. Klinger im Vordergrund: Gotautė Kalmatavičiūtė, Victor Rottier 
dahinter Ensemble  $copy; N. Klinger

Shafiki Sseggayi © N. Klinger Shafiki Sseggayi $copy; N. Klinger

Cree Barnett Williams © N. Klinger Cree Barnett Williams $copy; N. Klinger

vorne: Gotautė Kalmatavičiūtė, Luca Ghedini, Ensemble  © N.Klinger vorne: Gotautė Kalmatavičiūtė, Luca Ghedini, Ensemble  $copy; N.Klinger

Zoe Gyssler, Victor Rottier, Luca Ghedini (liegend) © N.Klinger Zoe Gyssler, Victor Rottier, Luca Ghedini (liegend) $copy; N.Klinger

you will be removed [UA]

Tanztheater: Ein Stück von Johannes Wieland
Wiederaufnahme: 06.10.2017, 19.30 Uhr | Schauspielhaus

»Die einzige wahre Freiheit ist die Freiheit vor Angst« Aung San Suu Kyi

Kriegszustände, organisierte Gewaltkonflikte, sind Extremsituationen und lösen bei den Beteiligten seelische und mentale Traumata durch die direkte Erfahrung mit Tod und Gewalt aus. Der Krieg im Kopf beginnt. 
In you will be removed beschäftigt sich Tanzdirektor Johannes Wieland mit dem Thema der Flucht – in all seinen Facetten und Erscheinungen und den Folgen; ein Abend über die innere und äußere Emigration, dem Rückzug in innere Gefühlswelten, (Selbst-)Befreiung und Selbstbehauptung und dabei der Frage nach Respekt und Erhalt der Würde beim Verlust aller Hoffnung, über alle Verletzungen und Sehnsüchte hinweg. Was bedeutet es, sich auf den Weg zu machen, die Flucht nach Vorne anzutreten, eine neue Zukunft zu suchen? 

you will be removed zeigt aber auch die Entfremdung und Einsamkeit des Menschen der  Postmoderne und seinen  Kampf gegen die Auflösung von Verbindlichkeiten,  im Spannungsfeld von Diskriminierung und zersplitterten Machtverhältnissen.

»Steht Europa am Beginn einer neuzeitlichen Völkerwanderung? Menschenströme fordern den Zutritt nach Europa. Ströme von arme in reiche Länder – legale und ›illegale‹ Menschenströme, Menschen die freiwillig unterwegs sind und unfreiwillige Abwanderungsbewegungen – ausgelöst durch (Interventions-) Kriege, Gewaltkonflikten und Verfolgung. (…) Ein Ende dieses Flüchtlingsstroms ist nicht in Sicht. Er folgt archaischen Verhaltensmustern. Wir können versuchen, Mauern aufzurichten, um unseren Reichtum zu verteidigen. Aber diese Mauern werden dem Andrang von Abermillionen auf Dauer nicht standhalten.« Peter Vonnahme

Vorstellungen
06.10.17, 19.30 Tickets
15.10.17, 19.30 Tickets
25.10.17, 19.30 Tickets
Staatstheater Kassel, Friedrichsplatz 15, KasselHessen0561/1094222
Schauspielhaus
Schauspielhaus
Schauspielhaus