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Die Leiden des jungen Werther

nach Johann Wolfgang Goethe
WIEDERAUFNAHME in der Spielzeit 2020-21
Dauer 1 Stunde 
Alter Für alle ab 14 Jahren

Inhalt
»Es ist doch gewiss, dass in der Welt den Menschen nichts notwendig macht als die Liebe.«

Johann Wolfgang Goethe
Die Leiden des jungen Werther
Der junge Werther ist gerade frisch von zu Hause ausgezogen, als er Lotte kennenlernt. Unsterblich verliebt er sich in sie, die ganze Welt verliert sich um ihn her, er wandelt umher wie ein Träumender, der nicht weiß, ob Tag oder Nacht ist, wie im Rausch: Sie hat »alle seine Sinne gefangengenommen«.
Allerdings ist Lotte bereits vergeben. Demnächst wird sie ihren Verlobten Albert heiraten. Werther wird unglücklicher Teil einer Dreiecksbeziehung, steigert sich in einen Liebeswahn, ein Fieber, hinein, sucht den von ihm ersehnten Platz in der Welt allerdings vergeblich und gerät immer mehr an die Grenzen seines Verstandes …

Goethes Sturm-und-Drang-Roman avancierte bald nach seinem Erscheinen 1774 zu einem Bestseller: »Die Wirkung des Büchleins war groß, ja ungeheuer». Von vielen zeitgenössischen Rezensenten wurden Die Leiden des jungen Werther als Anstiftung zum Suizid verteufelt; Jugendliche hingegen stilisierten Werther rasch zum tragischen Popstar seiner Zeit. Und obwohl nun schon fast 250 Jahre alt, vermag uns der »erste moderne Roman deutscher Sprache« immer noch zu fesseln, als wäre er heute erlebt, heute geschrieben.

Janis Knorr (Saffran & Krump, Grimm!) bearbeitet die Geschichte über den Ego-Trip eines Außenseiters für drei Schauspieler und wirft damit ein Licht auf  die Sichtweisen aller Beteiligten dieser Amour fou.
Pädagogisches Angebot
Interessierte Pädagoginnen und Pädagogen können unsere kostenfreien Vorbereitungsworkshops in Anspruch nehmen oder unser Begleitmaterial anfordern: theaterpaedagogik@staatstheater-kassel.de.
Pressestimmen
KulturMagazin, Bettina Damaris Lange
Regisseur Janis Knorr hat in seine Textfassung des Klassikers Versatzstücke der Gegenwartssprache eingebaut. Damit bekommt das Stück einen noch aktuelleren Bezug, was dem Ursprungstext nicht schadet.
1. Oktober 2017