Cozmin Sime

Bariton
Zur Person
Der 1984 in Oredea in Rumänien geborene Bariton Cozmin Sime lernte sein Handwerk an der Hochschule der Künste Oradea, wo er sich bereits als Jugendlicher auf Gesang spezialisierte. In der Musikakademie »Gheorghe Dima« für Gesang und Szenische Künste in Cluj-Napoca, die er 2008 mit dem Master-Abschluss verließ, vertiefte er seine Fähigkeiten. Danach absolvierte er Meisterklassen mit verschiedenen Dozenten in ganz Europa, unter anderem am Mozarteum in Salzburg. Zu seinem Opernrepertoire zählen die Partien des Grafen Almavia in Le Nozze di Figaro, Guglielmo in Così fan tutte, Figaro in Il barbiere di Siviglia, die Titelrolle in Eugen Onegin, Marcello und Schaunard in La Bohème, sowie Rollen aus dem Operettenfach wie Captain, Don Issacher und Dealer in Candide von Leonard Bernstein. Daneben ist Cozmin Sime auch als Oratoriensänger tätig mit Partien aus dem Weihnachtsoratorium von Bach, Haydns Requiem in c, dem Requiem von Johannes Brahms und aus A Sea Symphony. Zu seinem Liedrepertoire gehören zum Beispiel Horn of the Unicorn von Vasile Herman, Song of War von Constantin Rapa, Don Quichotte a Dulcinée von Maurice Ravel. Der junge Bariton konnte in seiner Heimat bereits durch den Gewinn mehrerer Preise auf sich aufmerksam machen, so erhielt er beispielsweise 2008 den ersten Preis in der »Mozart Competition« in Cluj-Napoca, im selben Jahr den »Opernsanger«-Preis in Slobizia oder 2009 den ersten Preis beim Wettbewerb »Ferdinand Weiss« in Cluj-Napoca.
Am Staatstheater Kassel war er als Bauer und Ein Schultheiß in Carl Orffs Der Mond zu hören, übernahm die Partien Zeit in Los Elementos sowie Gregorio in Gounods Roméo et Juliette und stand für eine Vorstellung in der Partie des Marcello in der Wiederaufnahme von La Bohème auf der Opernbühne.
Seit der Spielzeit 2019–20 ist Cozmin Sime festes Ensemblemitglied und wurde mit Partien wie Silvio in I Pagliacci und mit verschiedenen Rollen in Candide betraut.
In dieser Saison wird er als Giorgio Germont (L’ultimo Sogno – Der letzte Traum / Annäherung an La Traviata von Carlo Ciceri / Giuseppe Verdi), Dandini (La Cenerentola), Heger und Jäger (Rusalka) sowie als Taquinius (The Rape of Lucretia) auf der Bühne stehen.
Aktuelle Produktionen
Oper in zwei Akten von Benjamin Britten
Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
Text: Jaroslav Kvapil

Beethovens geheime Schätze
Dramma giocoso in zwei Akten von Gioachino Rossini | Text: Jacopo Ferretti

L'ultimo sogno – Der letzte Traum

Annäherung an La Traviata
von Carlo Ciceri / Giuseppe Verdi | Text: Francesco Maria Piave nach Die Kameliendame von Alexandre Dumas
Ein Liederabend mit Werken von Schubert, Mendelssohn, Wolf, Debussy, Ravel und Strauss