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Rossini: Stabat Mater

Konzert in Koproduktion mit den Kasseler Musiktagen
2. November 2018

Inhalt
Seine Opern sind weltberühmt, bezaubern und amüsieren das Publikum seit ihrer Entstehung. Besonders Gioachino Rossinis komische Opern wie Il barbiere di Siviglia, La Cenerentola und Il turco in Italia haben einen Stammplatz im Repertoire. Nur wenige geistliche Werke schrieb der schon zu Lebzeiten äußerst erfolgreiche und schnell schreibende Komponist. Sein Stabat Mater lässt den Opernkomponisten deutlich erkennen: Virtuose Arien, packende Ensembles und ergreifende Chöre prägen Rossinis Vertonung der schmerzvollen Erfahrungen Mariä im Angesicht ihres gekreuzigten Sohns. Die Uraufführung fand – beinahe sinnfällig – nicht in einer Kirche, sondern 1842 im Théâtre Italien in Paris statt und wurde euphorisch bejubelt. Mehrere Nummern mussten wiederholt werden. Vierzehn weitere ausverkaufte Vorstellungen folgten. In Deutschland wurde die Opernhaftigkeit des Werks kritisiert, lediglich Heinrich Heine lobte die »ewige Holdseligkeit des Rossini, seine unverwüstliche Milde«.
Erneut bringen die Kasseler Musiktage in Koproduktion mit dem Staatstheater Kassel verschiedene musikalische Kräfte zueinander. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Cantiamo Piccolo im vorigen Jahr wird nun Andreas Cessak zahlreiche junge Sängerinnen und Sänger des Chores der Universität Kassel für die Aufführung unter der Leitung von Generalmusikdirektor Francesco Angelico vorbereiten. Die vier Gesangssolisten haben in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Auftritte an internationalen Opernhäusern auf sich aufmerksam gemacht.