Thaddeus Strassberger

Regisseur (Gast)
Zur Person
Thaddeus Strassberger, 1976 in den USA geboren, studierte Regie in New York. Der Gewinn eines der renommierten Fulbright-Stipendien ermöglichte ihm 2001 ein »scenic design«–Studium an der Scala in Mailand. Heute ist er an zahlreichen renommierten Opernhäusern weltweit tätig. Mit seiner Inszenierung und dem Bühnenbild zu Rossinis La Cenerentola an der Ireland Opera in Dublin gewann er 2005 den renommierten Europäischen Opernregie-Preis »Camerata Nuova« in Wiesbaden. 2007 führte er Regie bei der selten gespielten Oper La gazzetta (Wildbach Festival), die von der »Opernwelt« in den Kategorien Beste Produktion und Beste Regie nominiert wurde und auch auf DVD eingespielt wurde.
Er inszenierte u. a. Puccinis La fanciulla del West in Innsbruck und Montreal, Brittens The Rape of Lucretia und Mozarts Don Giovanni in Oslo, Verdis I due Foscari mit Placido Domingo am Opernhaus Covent Garden London, Thomas’ Hamlet u. a. in Washington, Nabucco u. a. in Minnesota und Philadelphia, Un ballo in maschera wie auch Hoffmanns Erzählungen und Pique Dame in Innsbruck sowie Rigoletto, Andrea Chenier und Die Reise des Edgar Allan Poe am Staatstheater Braunschweig. Seine Inszenierung von Satiyagraha an der Ekaterinburg State Academic Opera gewann 2014 den »Bravo Award« für die Beste Produktion der Region und wurde 2016 in fünf Kategorien für den berühmten »Golden Mask Award« nominiert. Beim Golden Mask Festival wurde das Werk an der Bolshoi Opera in Moskau gezeigt und mit zwei Preisen ausgezeichnet. Ebenfalls in Ekaterinburg und am Bolshoi Theater inszenierte er Weinbergs Die Passagierin, die ebenfalls ausgezeichnet wurde.
Zu seinen letzten Engagements gehören Nabucco an der Los Angeles Opera, die Welt-Premiere der Oper JFK an der Fort Worth Opera und in Montreal, The Greek Passion an der Ekaterinburg Opera, Rubinsteins The Demon beim New Yorker Festival Bard Summerscape, Carmen in Aarhus sowie La clemenza di Tito in Los Angeles.
In der Spielzeit 2019–20 wird er am Staatstheater Kassel Rusalka inszenieren.

Foto: Eraj Asadi
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