The Rape of Lucretia

Oper in zwei Akten von Benjamin Britten
PREMIERE 20. Juni 2020 
Sprache In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Hinweis: Premierenverschiebung!

Die ursprünglich für den 20. Juni 2020 geplante Premiere von »The Rape of Lucretia« wird in die Spielzeit 2020-21 übernommen und findet nun am 26. Juni 2021 statt.
Inhalt
In ihrem Feldlager debattieren der etruskische Prinz Tarquinius und die römischen Generäle Collatinus und Junius über die Treue und Loyalität ihrer Frauen. Scheinbar kann den Ansprüchen der Männer nur Lucretia, die Frau des Collatinus, standhalten, was die beiden anderen missgünstig stimmt. So reist Tarquinius nach Rom, um Lucretia auf die Probe zu stellen. Unter einem Vorwand bittet er um Gastfreundschaft im Hause Collatinus’ und nutzt diese schamlos aus: Der Versuch, Lucretia zu verführen, mündet in einer grausamen Vergewaltigung. Am nächsten Morgen berichtet die Geschändete von den schrecklichen Geschehnissen der Nacht, doch alle Beschwichtigungsversuche ihres Gemahls gehen ins Leere. Verzweifelt sieht Lucretia nur einen letzten Ausweg, ihre Ehre zu retten.

Benjamin Britten stand laut seiner Familie in einer langen Tradition bedeutender Komponisten und so sprach diese häufig von den vier Bs: Gemeint waren damit Bach, Beethoven, Brahms und – Britten. Nach The Turn of the Screw gelangt mit der 1946 uraufgeführten Oper The Rape of Lucretia ein weiteres Kammerwerk aus der Feder des Engländers auf die Kasseler Opernbühne, das Reminiszenzen an den Frühbarock erkennen lässt – vor allem an Brittens großes Vorbild, seinen Landsmann Henry Purcell.
Besetzung
Musikalische Leitung
Inszenierung | Bühne und Kostüme
Video
Dramaturgie
Licht
Albert Geisel
Pressestimmen