Zur Person
Der Tenor Marius Vlad pflegt ein breites Opern- und Konzertrepertoire und gab im Alter von 21 Jahren sein Debut mit Beethovens 9. Sinfonie. Er trat in zahlreichen Konzertsälen und Opernhäusern in Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, Bulgarien, Russland, Serbien, Polen, Tschechien, der Slowakei, der Türkei und Japan auf.
In den vergangenen Jahren wechselte er das Stimmfach zu dramatischem Tenor und hat seitdem Partien wie Otello (Otello), Calaf (Turandot), Samson (Samson et Dalila), Tannhäuser (Tannhäuser) und Lohengrin (Lohengrin) im Repertoire. 2013 sang er an der Berliner Staatsoper unter dem Dirigat von Daniel Barenboim, an der Mailänder Scala wie auch beim Proms Festival in der Royal Albert Hall in London. Er arbeitete mit Dirigenten wie Rafael Frühbeck de Burgos, Peter Ruzicka, Gennady Rozhdestvensky, Antonio Pappano, Marek Jankovski, Friedrich Haider sowie Cristian Mandeal und trat mit den Münchner Philharmonikern, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Staatskapelle Berlin, den Berliner Symphonikern und der Staatskapelle Dresden auf. Auch an renommierten Opernhäusern war er zu Gast, wie beispielsweise in Bukarest, Bratislava, Budapest, Mailand, Palermo, Moskau, Berlin, Freiburg, Marseille und Toulon.
Zu seinen letzten Engagements gehören die Titelpartien von Tannhäuser und Lohengrin an der Melbourne Opera, Don José (Carmen) an der Astana Opera, Manrico (Il Trovatore) in Cluj-Napoca und die Titelpartie aus Otello am Theater Lübeck. 2020 wird er sein Tristan-Debut in Enschede geben.
Am Staatstheater Kassel übernimmt er die Partien Turiddu und Canio des Operndoppelabends Cavalleria Rusticana und I Pagliacci.