Anna Nesyba

Sopranistin (Gast)
Zur Person
Die Sopranistin Anna Nesyba studierte an der Hochschule für Musik Würzburg neben Gesang auch Schulmusik, Violine und Barockvioline. Sie verfügt über ein breites Repertoire im Opern-, Operetten- und Oratorienfach und gab im Sommer 2011 ihr Debut als Fiordiligi in Mozarts Così fan tutte bei der Jungen Oper Weikersheim. Ein besonderer Schwerpunkt ist für sie die Historische Aufführungspraxis Alter Musik; so war sie zum Beispiel regelmäßiger Gast bei den Händelfestspielen Göttingen. Anna Nesyba ist Preisträgerin bei verschiedenen Gesangswettbewerben und Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands und des Deutschen Bühnenvereins.
Nach Gastengagements an den Theatern Würzburg, Chemnitz und der Zomeropera Alden Biesen wurde sie zur Spielzeit 2013–14 Mitglied im Opernstudio des Staatstheaters Kassel, wo sie unter anderem die 1. Dienerin sowie die Hüterin des Tempels (Die Frau ohne Schatten), Adele (Die Fledermaus), Papagena (Zauberflöte) und Musetta (La Bohème) sang. Außerdem wirkte sie am 10. TJO-Projekt Geneviève de Brabant/Der Diktator mit.
Auch in den folgenden Spielzeiten war sie am Staatstheater Kassel zu erleben, unter anderem in den Partien Diane (Glucks Iphigénie en Tauride), Protagonistin (Un Re in Ascolto) und Königstochter in der Wiederaufnahme von Wolfgang Mitterers Kinderoper Das tapfere Schneiderlein. In Antonio Literes’ Kammeroper Los Elementos übernahm sie die Partie der Aurora. Ebenso sang sie das Sandmännchen und Taumännchen in Hänsel und Gretel sowie Maria in der Neuproduktion West Side Story.
Seit 2014 unterrichtet die Sopranistin Gesang am Institut für Musik der Universität Kassel. 2016 führte sie eine internationale Produktion von Mozarts Zauberflöte ans Joburg Theatre in Johannesburg, Südafrika. Erstmals unter eigener Regie brachte sie 2017 Poulencs La voix humaine auf die Bühne.
Am Staatstheater Kassel ist sie in der Spielzeit 2019–20 als Papagena zu erleben.



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