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Tanz und danach?

Benefiz Tanzgala

zugunsten der Stiftung Tanz-Transition Zentrum Deutschland
5. April 2019
Gastspiel
Fr 05 Apr

19:30 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel

Es ist wieder Tanzgala-Zeit!

Wir freuen uns sehr erneut unsere Benefiz-Tanzgala zugunsten der Stiftung Tanz-Transition präsentieren zu dürfen!

Der Abend wird eine Vielfalt an kurzen Performances unterschiedlicher Staatstheater und Tanzkompanien aus Deutschland und anderen europäischen Ländern bieten. Wir werden Tanz in all seiner Unterschiedlichkeit zelebrieren! Die Benefizgala wird der Stiftung Tanz-Transition zugutekommen, welche die Entwicklung und Weiterbildung im Bereich des professionellen Tanzes fördert. 

In dieser Saison stellen wir Ihnen die folgenden Tanzkompanien vor:
Ballett | Theater Chemnitz
Stück: Balkon Pas de Deux aus „Romeo und Julia“
Kaum eine Geschichte berührte über die Jahrhunderte hinweg so sehr wie die von Romeo und Julia. Unauslöschlich ist ihr Kampf um die Erfüllung ihrer Sehnsüchte in das kulturelle Gedächtnis eingegangen und bewegt noch immer Menschen jeder Generation. Das Ballett des Theater Chemnitz zeigt als Ausschnitt die berühmte Balkonszene.

CHOREOGRAFIE | INSZENIERUNG Luciano Cannito
MIT Yester Mulens Garcia |Natalia Krekou

Ein Video zum Stück finden Sie hier.
Landestheater Linz
Stück: Music for a while (solo | duet )
Inspiriert von Henry Purcells gleichnamigem Lied nimmt Tanzdirektorin Mei Hong Lin in Music for a while die Metapher des Tanzes selbst als Bild für das menschliche Leben auf. Ein Tanzsaal, Ort der Feier, des Rausches, der Entgrenzung vom eigenen Ich, wird zum kleinen Welttheater, der Zuschauer zum Beobachter vorübergehender Episoden.Wir begegnen Menschen voller Vitalität und Lebensfreude, werden Zeuge von Annäherung und Verführung, von Einsamkeit, Schmerz und Verlust, Lebensfeier und -krise. Christina Pluhar und ihr Ensemble L‘Arpeggiata verbinden Elemente Alter Musik mit Komponenten des Jazz und spiegeln damit die Möglichkeiten der Entgrenzung auf musikalischer Ebene wider.

CHOREOGRAFIE | INSZENIERUNG Mei Hong Lin
MIT Andressa Miyazato | Jonatan Salgado Romero

Ein Video zum Stück finden Sie hier.
Konzert Theater Bern
Stück: JUST
Das Duett Just, choreografiert von Estefania Miranda, ist eine physische Analyse der Beziehung zwischen Frau und Mann. Diese neugeborene Beziehung zwischen den beiden Individuen thematisiert Fragen von Schöpfung und Vergänglichkeit und konzentriert sich auf die Perfektion der zwischenmenschlichen Verbindung. Das Paar ist in einem Körper vereint, sie sind verbunden durch die Sehnsucht nach Begehren und schließlich durch die Utopie der Vollkommenheit. Diese Beziehung ist Symbol für die Leidenschaft des Ewigen.

CHOREOGRAFIE |INSZENIERUNG Estefania Miranda
MIT Marieke Monquil | Toshitaka Nakamura

Ein Video zum Stück finden Sie hier.
Stadttheater Gießen
Stück: Metropolis-Futur Drei
Die Tanzcompagnie Gießen begibt sich in ihrem neuen Tanzabend METROPOLIS – FUTUR DREI auf eine ungewöhnliche Zeitreise. Inspiriert vom Science-Fiction-Klassiker „Metropolis“ aus dem Jahr 1927 reflektiert sie eine vergangene, eine heutige und eine vielleicht zu erwartende Vision von Zukunft. Seit dem 19. Jahrhundert werden der Mythos von der Erschaffung künstlichen Lebens und das Verlangen zur Selbstoptimierung durch technische Apparate in Literatur und Kunst gefasst. Fritz Langs Film „Metropolis“ entwirft eine Welt, die von dämonischen Maschinen abhängt und die durch einen fehlgeleiteten Roboter untergeht. Die dargestellte Faszination von Technik dient Choreograph Tarek Assam als Nährboden für eine tänzerische Analyse der Beziehungen zwischen Mensch und Mechanik.

CHOREOGRAFIE |INSZENIERUNG Tarek Assam

MIT Maria Adriana Dornio | Yusuke Inoue |
Julie de Meulemeester |Magdalena Stoyanova |Patrick Cabrera Touman 
NTM | Nationaltheater Mannheim
Stück: La chambre noire
Die Dunkelheit, wie auch das geschlossene Auge ist mein „Chambre Noire“, ein Ort gleich einem privaten Raum, den ich ständig mit mir trage wie ein geheimnisvolles Schloss mit fensterlosen Kammern, in dessen Dunkelheit sich das Sehen entfaltet.

CHOREOGRAFIE |INSZENIERUNG Stephan Thoss
MIT Lorenzo Angelini |Joris Bergmans | Silvia Cassata| Jamal Callender | Julia Headley | David Lukas Hemm |Alexandra Chloe Samion
Scapino Ballet Rotterdam
Stück: T.B.A.
CHOREOGRAFIE | INSZENIERUNG Ed Wubbe
MIT Maya Roest | Mischa van Leeuwen

Zur Website.
Hessisches Staatsballett
Stück: Liliom (Duet)
Tim Plegge legt seiner neuen Kreation das 1909 entstandene Schauspiel „Liliom“ von Ferenc Molnár zugrunde, das einen Blick hinter die Fassade der bürgerlichen Gesellschaft wirft und die Poesie des Lebens mit seinen Schärfen verbindet. Auf der Suche nach einem besseren Leben stellen sich die Protagonisten die zeitlose Frage, ob sich ein Mensch ändern kann und ob wir aus der Lebensspirale ausbrechen können, in der wir immer wieder in dieselben Muster verfallen. Dem charmanten wie aufbrausenden Rummelplatz-Hallodri Liliom wird diese Suche zum Verhängnis. Sein freies Lieben mit Julie scheitert, da hilft auch ihre bedingungslose Hingabe nichts, die Liliom nur schwer erträgt. Seine liebende Sprachlosigkeit mündet immer wieder in Gewalt. Als Julie schließlich ein Kind erwartet und sich die Lage zuspitzt, lässt sich Liliom zu einem Raubüberfall hinreißen. In die Enge getrieben, nimmt er sich das Leben. Aber an ein Ausruhen im Himmel ist nicht zu denken. Denn der gibt ihm eine zweite Chance…

CHOREOGRAFIE | INSZENIERUNG Tim Plegge
MIT Daniel Alwell | Sayaka Kado
Tanztheater des Staatstheaters Kassel
Mit zwei Stücken
»re-recreator« aus dem aktuellen Tanztheaterabend »anarchy of the body«
CHOREOGRAFIE | INSZENIERUNG Johannes Wieland

»ist der körper fähig, heimlich ein absolutes, totales eigenleben zu führen – ein zweites körperbewusstsein? und wenn ja, birgt der körper eine konstruktive möglichkeit, unser ich-verständnis neu zu erfinden und aus einem festgefahrenen status quo auszubrechen, oder ist er destruktiv, eine bedrohung durch sein anarchistisches, nicht steuerbares potential? könnte der körper also eine art von befreiungsmaschine für ein von regeln und bedingungen regiertes bewusstsein sein? ein prozess der umorientierung, in dem unser intellekt geisel einer noch zu entdeckenden wahrheit ist?«  – Johannes Wieland

MIT Alison Monique Adnet | Morgan Bobrow-Williams| Luca Ghedini |Dafni Krazoudi | Niv Melamed| Safet Mistele| Alessia Ruffolo|Shafiki Sseggayi |Cree Barnett Williams

Preview aus »Ares«, Premiere am 27. April 2019
CHOREOGRAFIE |INSZENIERUNG Johannes Wieland

»untergraben ikonen unsere unabhängigkeit und individualität? halten sie unser soziales gefüge nur scheinbar zusammen? oder können gerade diese schlüsselfiguren auch als waffe einer gegenbewegung eingesetzt werden, als eine projektionsfläche für die gesetzten, neuen ziele? die durch mythologie, religion, politik und kultur erschaffenen götter und halbgötter setzen uns gefahr und faszination gleichermaßen aus.« – Johannes Wieland

MIT Alison Monique Adnet |Morgan Bobrow-Williams| Luca Ghedini | Jordan Gigout|
Dafni Krazoudi | Niv Melamed| Christina Mertzani | Safet Mistele| Juan José Tirado Pulido| Alessia Ruffolo| Shafiki Sseggayi |Cree Barnett Williams |Cecilia Wretemark |Sebastian Zuber

www.johanneswieland.org

Wir danken für die freundliche Unterstützung.