Elizabeth Bailey

Sopran
Zur Person
Die in England geborene Sopranistin Elizabeth Bailey erhielt ihre Ausbildung an der Guildhall School of Music & Drama in London. Ihre dort erworbenen Kenntnisse vertiefte sie anschließend in weiteren Meisterkursen. Seit dieser Zeit erarbeitete sich Elizabeth Bailey ein breites Repertoire von Partien, das von der Barockoper, wie Morgana in Händels Alcina oder Eglé in Rameaus Daphnis et Eglé, über die Königin der Nacht in Mozarts Die Zauberflöte und Oscar in Verdis Un Ballo in Maschera bis ins Zeitgenössische mit Sophie in Zimmermanns Weisse Rose reicht.
Weitere Engagements u.a. als Contessa di Folleville in Rossinis Il Viaggio a Reims oder Rosina in La Finta semplice führten sie an verschiedene Häuser in Frankreich und in der Schweiz. Neben ihrer Tätigkeit als Opernsängerin widmet sie sich auch dem Konzert- und Oratorienbereich: so sang sie in Orffs Carmina Burana, in Händels Messias, Beethovens Missa Solemnis, Brahms’ Ein Deutsches Requiem und Mozarts Grosse Messe in c-Moll.
2007 nahm sie am Menuhin Festival in Gstaad teil, wo sie zu einem Liederabend eingeladen war. Im Jahr 2012 hat Elizabeth Bailey eine CD mit Andrew Webb Mitchells symphonischen Liedern »Songs of Awe and Wonder« aufgenommen und die Weltpremiere des Werkes in China mit dem Hallé Orchestra unter der Leitung von Sir Mark Elder gesungen. Des Weiteren trat sie mit namhaften Chören und Orchestern in verschiedenen französischen Städten auf.
Die britische Sopranistin ist vielfache Preisträgerin und war zwischen 2007 und 2009 Teilnehmerin bei verschiedenen internationalen Gesangswettbewerben wie der »Operalia« oder dem »Queen Elizabeth Wettbewerb«, bei denen sie als Finalistin überzeugen konnte. 
Zur Spielzeit 2016–17 kam Elizabeth Bailey als Ensemblemitglied ans Staatstheater Kassel und war zunächst als Gräfin in Mozarts Le nozze di Figaro sowie als Konstanze in der Wiederaufnahme von Die Entführung aus dem Serail zu hören. Später sang sie u.a. die Titelpartie von Antigona sowie die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) und Ilia (Idomeneo). In den Ring-Inszenierungen 2018 bis 2020 übernahm sie die Partie der Woglinde in Das Rheingold, die Stimme des Waldvogels in Siegfried und wiederum Woglinde in Götterdämmerung. 
Für ihre herausragenden Leistungen wurde sie 2018 mit dem Kasseler Irma-Jansa-Gesangspreis ausgezeichnet.
In der Spielzeit 2020–21 wird sie abermals als Woglinde und Waldvogel zu sehen sein, zudem übernimmt sie die Titelpartie in Händels Alcina sowie die Partie der Clorinde in La Cenerentola.

Aktuelle Produktionen
Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel
Dramma giocoso in zwei Akten von Gioachino Rossini | Text: Jacopo Feretti
Auszüge aus Wolfgang Amadeus Mozarts großen Wiener Opern
Ein Liederabend mit Werken von Schubert, Mendelssohn, Wolf, Debussy, Ravel und Strauss
Dritter Tag

Götterdämmerung

von Richard Wagner
Zweiter Tag

Siegfried

von Richard Wagner
Vorabend

Das Rheingold

Richard Wagner