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I am Providence (UA)

von Wilke Weermann
PREMIERE 8. November 2019
Dauer 1 Stunde 20 Minuten, ohne Pause
So 08 Dez

Horror, kosmischer. Der verschlingende Krake im Vakuum des eisigen Alls – in dessen blinden Auge ruht: Providence, malerisches Städtchen in New England, Geburtsort und Grab von H.P. Lovecraft, dem menschenfeindlichsten und endgültigsten Vater des modernen Horrors.
∆ INSZENIERUNG Wilke Weermann
20:15 — 21:35 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Sa 14 Dez

Horror, kosmischer. Der verschlingende Krake im Vakuum des eisigen Alls – in dessen blinden Auge ruht: Providence, malerisches Städtchen in New England, Geburtsort und Grab von H.P. Lovecraft, dem menschenfeindlichsten und endgültigsten Vater des modernen Horrors.
∆ INSZENIERUNG Wilke Weermann
20:15 — 21:35 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Sa 21 Dez

Horror, kosmischer. Der verschlingende Krake im Vakuum des eisigen Alls – in dessen blinden Auge ruht: Providence, malerisches Städtchen in New England, Geburtsort und Grab von H.P. Lovecraft, dem menschenfeindlichsten und endgültigsten Vater des modernen Horrors.
∆ INSZENIERUNG Wilke Weermann
20:15 — 21:35 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Sa 28 Dez

Horror, kosmischer. Der verschlingende Krake im Vakuum des eisigen Alls – in dessen blinden Auge ruht: Providence, malerisches Städtchen in New England, Geburtsort und Grab von H.P. Lovecraft, dem menschenfeindlichsten und endgültigsten Vater des modernen Horrors.
∆ INSZENIERUNG Wilke Weermann
20:15 — 21:35 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
So 12 Jan

Horror, kosmischer. Der verschlingende Krake im Vakuum des eisigen Alls – in dessen blinden Auge ruht: Providence, malerisches Städtchen in New England, Geburtsort und Grab von H.P. Lovecraft, dem menschenfeindlichsten und endgültigsten Vater des modernen Horrors.
∆ INSZENIERUNG Wilke Weermann
20:15 — 21:35 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel
Sa 01 Feb

Horror, kosmischer. Der verschlingende Krake im Vakuum des eisigen Alls – in dessen blinden Auge ruht: Providence, malerisches Städtchen in New England, Geburtsort und Grab von H.P. Lovecraft, dem menschenfeindlichsten und endgültigsten Vater des modernen Horrors.
∆ INSZENIERUNG Wilke Weermann
20:15 — 21:35 Uhr
http://www.staatstheater-kassel.de/ Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel

Trailer
Inhalt
Das Geschrei von Möwen. Im Nebel die Klänge der Warnbojen. Ein altes Haus starrt von der Klippe in die Nordsee. Auf das Meer, das es verschlingen – oder in die dunklen Arme nehmen wird. Hier hat sich eine Familie eingegraben. Voller Misstrauen auf die ferne große Stadt, auf die Moderne, die Unruhe der Zeit. Diese Leute wollen ihre Ruhe, sie wollen nichts wissen von der Welt. Ihre Tage und Nächte sind gleichförmig wie der Gang der Wellen. Bis ein Wissenschaftler auftaucht, ausgerechnet jemand, der alles weiß, und alles besser machen will. Der sie untersuchen, auseinandernehmen und verstehen will. Der glaubt, dass man Menschen besser machen muss, auch wenn die das nicht verstehen wollen.
Hass wächst, Abwehr, lasst uns zufrieden mit dem Neuen, dem Grellen, dem Schnellen, was bildet ihr euch ein? Ihr Stadtmenschen, ihr Fortschrittsapostel, ha?! Plötzlich sind es zwei Wissenschaftler – alles zerfällt in Teile... und weitere Teile... und neue Einzelteile. Und da ist das Geräusch, der Schrank, das seltsame Licht und die schillernden Pilze. Etwas lebt in dem Nebel der Küste, etwas blindes, gleichgültiges, vernichtendes ...
Providence, New England. Eine Stadt, deren Name fromm-drohend »Vorsehung « heißt. Villen, Vorgärten, Coffee Stores, Indian Summer, Rhode Island Design, 68 % Democrats: Die Schlingpflanzen des Chaos sind Blumenbeete geworden. Indes, unter dem neuenglischen Rasen lauert es, dampft organischer Nebel aus den Poren der Erde hoch zum Fischauge des Mondes. Wartend. Über Jahrhunderte haben Einheimische und Siedler* innen ihr inzestuöses Netz aus Sagen gewoben; von E. A. Poe bis Stephen King suchten Autor* innen New England mit Schrecken heim, und doch: Wenn einer die Dämonenkrone des Genres trägt, so H. P. Lovecraft, Sohn von Providence, Vater des »cosmic horror«. Er sei der Menschheit so überdrüssig, schrieb er, »mich kann nichts interessieren, wenn es nicht wenigstens zwei Morde pro Seite gibt oder namenlose Schrecken aus äußeren Welten«. Jene Schrecken aus äußeren Welten – wie weit sind sie noch von unserer aufgedunsenen Zivilisation, jenem feuchten Alptraum Schopenhauers und Houellebecqs? Lautet die Erkenntnis am Ende: Dem Kosmos sind wir unbedeutender als Insekten? Lovecrafts Weltekel, Prophetie einer heillosen Moderne, gerann in abstruse Visionen, Arien des Wahns, Rassismus und der Hassliebe auf alles Vitale. Nach einer Kostprobe des Molochs New York floh der zuckersüchtige Gentleman zurück in den Hafen von Providence zu seinen drei Tanten. Und dort liegt er begraben unter einer Marmorstele mit der Aufschrift: I am providence. Die Vorsehung bin ich. Die Stadt. Der Erdkreis. Lasst uns die Kinder schnell zu Bett bringen und ihnen vorlügen, das sei nicht die Wahrheit.
Pressestimmen
HNA, Bettina Fraschke
Mit welcher Liebe zum Detail hier gearbeitet wird, überzeugt ebenso wie die kleinteilige Schauspielerführung. Jede Geste passt zum Formalismus der Bildtableaus. Manchmal wird es auch witzig, wenn etwa die Forscher im Haus der Blauhäuter eine Schleuse durch
den Raum entdecken:
HNA
11. November 2019